CASED Publikation
Partially evaluating finite-state runtime monitors ahead of time
Eric Bodden, Patrick Lam, Laurie Hendren
In: ACM Transactions on Programming Languages and Systems (TOPLAS),
2012.
Promotionsprojekte gefördert durch die Horst Görtz Stiftung
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GOS: Gruppen-orientierte Signaturen
Betreuer: Dr. Mark Manulis, Stipendiat: Georgy Khoruzhenko
Anders als klassische digitale Signaturen basieren gruppenorientierte Signaturen (GOS) auf der Annahme, dass der Prozess der Signatur-Erstellung in Beziehung zu einer Gruppe von Nutzern steht. Es gibt verschiedene GOS-Systeme, abhängig von den angenommenen Rahmenbedingungen und Sicherheitsanforderungen.Beispiele für GOS sind u.a. Mehrfach-Signaturen, aggregierte Signaturen, Schwellenwert-Signaturen, Gruppensignaturen und Ringsignaturen. Das Forschungsprojekt wird bestehende GOS-Modelle und -Konstruktionen um neue Eigenschaften erweitern, ausgehend von den Erfahrungen mit Anforderungen von praktischen Anwendungen. Das GOS-Projekt wird in den kommenden drei Jahre durch die Gruppe „Kryptographische Protokolle“ der TU Darmstadt durchgeführt.
Die Horst Görtz Stiftung fördert das Projekt mit einem Doktorandenstipendium.
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Beweise für Sicherheitseigenschaften von Diensten
Betreuer: Dr. Eric Bodden, Stipendiat: Kirill Kononenko
In diesem Projekt entwerfen und implementieren Wissenschaftler neue statische und dynamische Programmanalysetechniken für Sicherheitseigenschaften von Web-Diensten, die hauptsächlich in Java programmiert wurden. Ziel des Projektes ist es, nachzuweisen, dass die Dienste in jedem Kontext, in dem sie eingesetzt werden, die Sicherheitsanforderungen erfüllen.Analysiert werden vor allem Eigenschaften, die mit wenig oder ohne Unterstützung des Nutzers erfasst werden können, zum Beispiel aus den Bereichen Zugriffskontrolle oder Informationsfluss. Die Forschungsgruppe besteht derzeit aus dem Doktoranden Kirill Kononenko und Dr. Eric Bodden.
Die Horst Görtz Stiftung fördert das Projekt mit einem Doktorandenstipendium.
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Datenschutz in Smart Grids – Evaluation, Anforderungen und Entwurf von datenschutzfördernden Technologien für Smart Grids
Betreuer: Dr. Leonardo Martucci, Stipendiat: Fabio Borges de Oliveira
Smart Grids sind die Stromnetze der Zukunft. Sie erfordern elektronische Stromzähler, die Daten über den Elektrizitätsverbrauch der Nutzer sammeln und sie an den Elektrizitätsanbieter schicken. Dies ermöglicht die intelligente Steuerung von Stromnetzen, stellt aber hohe Herausforderung an den Schutz der Privatsphäre.
Wesentlich ist, dass die Nutzer selbst bestimmen können, welche Informationen wann und auf welche Weise übermittelt werden. Dieses Recht auf Privatsphäre muss in jedem Fall gewahrt werden. In diesem Projekt werden wir analysieren, was die Privatsphäre der Nutzer gefährdet und erstellen entsprechende Schutzanforderungen für Smart Grid-Szenarien. Außerdem entwickeln wir Schutzmechanismen, welche die Privatsphäre der Nutzer schützen und den Elektrizitätsanbietern den verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Nutzerdaten ermöglichen.
Die Horst Görtz Stiftung fördert das Projekt mit einem Doktorandenstipendium.
Effiziente und praktikable multivariat-basierte Verfahren mit geschätzten sicheren Parametern für heutige und zukünftige Anwendungen
Betreuer: Dr. Stanislav Bulygin, Stipendiat: Albrecht Petzoldt
In diesem Forschungsprojekt beschäftigen wir uns mit multivariat-basierten Signaturverfahren, die potentiell auch Angriffen von Quantencomputern widerstehen können. Diese Signaturverfahren gehören damit nicht nur zur Post-Quantum-Ära, sie sind auch schnell und kommen mit einer geringen Computerleistung aus. Dadurch sind sie besonders interessant für Anwendungen auf ressourcenbeschränkten Geräten.Eines der Hauptprobleme der Verfahren sind bisher zu große Schlüssellängen. Ziel des Projektes ist es, Signaturen mit geeigneten Schlüssellängen für reale Anwendungen zu entwickeln. Teil des Projektes ist es, aufgrund bestimmter Annahmen sichere Parameter für diese Signaturverfahren zu schätzen.
Die Horst Görtz Stiftung fördert das Projekt mit einem Doktorandenstipendium.
Nutzerfreundliche, sichere E-Mail-Kommunikation
Betreuerin: Prof. Dr. Melanie Volkamer, Stipendiat: Christian Moecke
Das Projekt zielt darauf ab, die Nutzerfreundlichkeit von sicherer E-Mail-Kommunikation zu verbessern. Es werden zwei unterschiedliche Bereiche untersucht:Senden und Empfangen von vertraulichen und authentischen E-Mails: Wie kann die Lücke zwischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Lösungen wie dem DE-Mail-Konzept geschlossen werden? Welche Vorstellung haben Nutzer von Schlüsseln, Schlüsselpaaren oder Public Key-Infrastrukturen (PKI)? Wie kann ein nutzerfreundlicheres Konzept für PKI und sichere E-Mail-Systeme aussehen, das Nutzer besser verstehen als existierende Lösungen und daher auch akzeptieren?
Warnmeldungen bei potenziell gefährlichen Anhängen und Phishing-Seiten: Es sollen neue Warnmeldungen entwickelt werden, die auf Informationen zur Sicherheit sowie zur Identität des Absenders und dem Datentyp des E-Mail-Anhangs basieren. Die Warnmeldungen sollen Nutzern eine konkretere Entscheidungsgrundlage dafür bieten, ob Sie einen Anhang öffnen oder besser ignorieren sollten.
Die Horst Görtz Stiftung fördert das Projekt mit einem Doktorandenstipendium in der Forschungsgruppe SecUSo.

