Newsarchiv
CASED-Doktorand erneut ausgezeichnet - Datenlotsen-Preisverleihung
Adrian Loch Navarro erhält Preis für Abschlussarbeit
Mit dem Datenlotsen-Preis werden jährlich zwei AbsolventInnen aus den Fachbereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Informatik gewürdigt. Die beiden Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Adrian Loch beschäftigte sich mit "Security Solutions for Geographic Routing in Wireless Multihop Networks". Anfang Oktober hatte der CASED-Doktorand bereits den Preis des Fakultätentag Informatik 2011 gewonnen.
In drahtlosen multihop Netzen tauschen mobile Endgeräte, die sich nicht in Reichweite befinden, Daten mithilfe von zwischenliegenden Endgeräten aus. Ziel ist, die dadurch entstandenden Sicherheitsrisiken zu erforschen und Lösungen vorzuschlagen, da die Endgeräte, die Nachrichten von anderen weiterleiten, diese mitlesen, ändern oder erst gar nicht weitergeben könnten.
PKC 2012 in Darmstadt, Mai 2012 - Call for paper ist online!
Darmstadt, 28. Juli 2011 – Wissenschaftlicher können Arbeiten zu allen technischen Aspekten der Public-Key Kryptographie für die PKC 2012 einreichen - die 15te Internationale Konferenz zu Praxis und Theorie in Public-Key Kryptographie. Besonders willkommen sind Arbeiten, die neue Denkmuster, neue Richtungen oder innovative Perspektiven aufzeigen.
- Submission deadline: 15. Dezember 2011, 11:00 UTC
- Notification of acceptance: 27. Februar 2012
- Camera-ready version due: 12. März 2012
- Conference: 21-23 Mai 2012
SIT-München wird Fraunhofer AISEC
Die Münchner Projektgruppe Sicherheit und Zuverlässigkeit des Fraunhofer SIT wird zum 1. Juli eine selbstständige Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit. Dies beschloss der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft. Prof. Claudia Eckert, langjährige Leiterin des SIT in Darmstadt, wird die neue Einrichtung leiten.
Ausschreibung: CAST Promotionspreis IT-Sicherheit 2011
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011
Darmstadt, 11. Juli 2011 – Der CAST e.V. und die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) vergeben jährlich einen mit 4000,- EURO dotierten Preis für eine hervorragende Leistung im Bereich der IT-Sicherheit. Die Dissertation muss in einem Themengebiet des Fachbereichs Sicherheit bzw. seiner Fachgruppen angesiedelt sein.
Der Bewerber sollte die Dissertation abgeschlossen haben oder kurz vor dem Abschluss stehen. Die Arbeit darf zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als 19 Monate abgeschlossen sein. Die Arbeit darf bereits für andere Preise nominiert worden sein. Der Arbeit müssen folgende Unterlagen beigefügt sein:
- ein Empfehlungsschreiben der Referentinnen bzw. der Referenten
- eine Publikationsliste der Doktorandin bzw. des Doktoranden
- ein Curriculum Vitae
Preiswürdig sind Arbeiten, die einen Fortschritt für die IT-Sicherheit bedeuten und solche, die einen Zugewinn von Sicherheit in IT-Anwendungen ermöglichen.
Einsendeschluss für den Promotionspreis 2011 ist der 31. Juli 2011, 23:59 Uhr MESZ Die Arbeiten sind elektronisch im PDF-Dateiformat einzureichen. Neben der vollständigen Arbeit ist eine Kurzfassung von maximal 5 DIN-A4 Seiten (ebenfalls im PDF-Format) beizufügen. Beide Dokumente, sowie die beizufügenden Unterlagen (s.o.) sind fristgerecht in deutscher oder englischer Sprache einzureichen an folgende Adresse: promotionspreis
cast-forum.de
Weitere Informationen zum Promotionspreis finden Sie unter:
Jetzt bewerben: CAST Förderpreis IT-Sicherheit 2011
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011
Darmstadt, 11. Juli 2011 – Auch in diesem Jahr verleiht der CAST e.V. den Förderpreis IT-Sicherheit 2011 an Autoren herausragender Abschluss- und Studienarbeiten auf dem Gebiet der IT-Sicherheit. Gefragt sind innovative Ideen, interessante Ergebnisse, neue Sichtweisen und Wege, die aktuelle und relevante Themen der IT-Sicherheit adressieren.
Bereits zum elften Mal wird der Förderpreis in den folgende Kategorien vergeben.
- Kategorie 1: Master- und Diplomarbeiten
(Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien)
- Kategorie 2: Bachelor- und Studienarbeiten
(Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien)
- Kategorie 3: Andere Abschlussarbeiten
(Fachinformatiker, Weiterbildung, …)
Die fünf Erstplatzierten einer Kategorie gewinnen eine kostenfreie Teilnahme an de CAST-Workshops in 2011. Darüber hinaus werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 13.000,- Euro vergeben.
Teilnahmeberechtigt sind Autoren, die ihre Arbeit für ein Mitglied des CAST e.V. oder für eine Institution oder Unternehmen in Europa angefertigt haben. Die eingereichte Arbeit muss im Zeitraum Januar 2010 bis Juli 2011 abgegeben worden sein. Die Arbeit kann wahlweise in deutsch oder englisch abgefasst sein. Für alle Kategorien gilt, dass die eingereichte Arbeit innovative Ideen, Konzepte oder Implementierungen aus dem Bereich der IT-Sicherheit darstellt.
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011, 23:59 Uhr MESZ.
Die Erfolgsgeschichte geht weiter - Hessen verlängert CASED bis 2014
Darmstädter LOEWE-Zentrum für IT-Sicherheit gewinnt zweite Phase der Exzellenzförderung
Das Land Hessen verlängert die Förderung des LOEWE-Zentrums Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) bis 2014. Wie das hessische Wissenschaftsministerium in Wiesbaden bekannt gab, erhält das Forschungszentrum für IT-Sicherheit in den nächsten drei Jahren rund 13,4 Millionen Euro. Fachgutachter und Politik bestätigen damit den großen Erfolg von CASED, das heute mit über 170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen eines der größten europäischen Forschungszentrum für IT-Sicherheit ist.
Doppelerfolg für IT-Sicherheit
TU-Wissenschaftler erhalten Heisenberg-Professur und Horst Görtz-Stiftungsprofessur
Darmstadt, 21. Juni 2011 – Gleich zwei TU-Wissenschaftler am Darmstädter Forschungszentrum für IT-Sicherheit, CASED, haben für ihre Forschungsleistungen begehrte Förderungen erhalten: Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser trat am 1. Mai 2011 seine Horst Görtz-Stiftungsprofessur an. Prof. Dr. Marc Fischlin ist seit Juni 2011 Inhaber der ersten Heisenberg-Professur an der TU Darmstadt.
Erhebliche Sicherheitsbedrohung durch sorglose Cloud-Nutzung
CASED-Wissenschaftler finden sensible Daten von Nutzern der Amazon Web Services
Wissenschaftler des Darmstädter Forschungszentrums CASED haben große Sicherheitsmängel in zahlreichen virtuellen Maschinen in der Amazon-Cloud entdeckt. Von 1100 untersuchten öffentlichen Amazon Machine Images (AMIs), auf denen Cloud-Dienste basieren, waren rund 30 Prozent so verwundbar, dass Angreifer teilweise Webservices oder virtuelle Infrastrukturen hätten manipulieren oder übernehmen können. Ursache ist der fahrlässige Umgang von Amazon-Kunden mit AMIs. Zur Prüfung solcher Maschinen haben die CASED-Wissenschaftler einen Schwachstellenscanner entwickelt, der im Internet unter http://trust.cased.de/AMID kostenlos heruntergeladen werden kann.
CASED bei ZDF-Zoom: Hilfe, ich bin nackt!
Reportage zum Thema Privatsphäre
Reporterin Sabrina Hermsen befragte für die ZDF-Doku Zoom CASED-Wissenschaftler Prof. Stefan Katzenbeisser und Dr. Martin Mink als Experten für die technischen Hintergründe des Themas Privatsphäre. Die Sendung mit Titel "Hilfe, ich bin nackt!" wurde am 15. Juni um 22.45 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Die Sendung ist in der ZDF-Mediathek verfügbar.
Auf investigative und unterhaltsame Weise gehen die Autorinnen den unterschiedlichsten Behauptungen, Irrglauben und Halbwahrheiten um Thema Privatsphäre auf den Grund. Sie bringen dabei so manches Vorurteil zu Fall, bestätigen aber auch den ein oder anderen Verdacht. Doch was bleibt am Ende, wenn man seine Daten nicht ungewollt preisgeben will? Müssen wir uns daran gewöhnen, nackt im Netz zu sein? Die Dokumentation gibt mögliche Antworten.
Offene BMBF-Konferenz "Zukünftiges Internet"
Dialog zwischen Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
Berliner Congress Center, Berlin, 17. Juni 2011 – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lädt Interessierte nach Berlin ein zu der Konferenz „Zukünftiges Internet“ am 5.-6. Juli 2011. Das in Gesellschafts- und Innovationspolitik weltweit herausragende Thema greift das BMBF aktiv auf und treibt mit der Konferenz den Dialog zwischen Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Gestaltung des Internets voran.
Ziel ist es, einen Beitrag zu den Leitlinien für die zukünftige Forschungs- und Innovationspolitik zu leisten. CASED-Direktor Prof. Johannes Buchmann und Vize-Direkor Prof. Michael Waidner nehmen als Redner und Moderatoren teil.
Studierende und Mitarbeiter von Universitäten und Behörden zahlen eine ermäßigte Anmeldungsgebühr.
CASED mit zwei Publikationen auf der CRYPTO 2011
"PUFs in the Universal Composition" und "Random Oracle Reducibility"
CASED-PI Prof. Marc Fischlin stellt auf der diesjährigen Crypto-Konferenz in Santa Barbara, Kalifornien gleich zwei Paper vor:
Er und CASED-PI Prof. Stefan Katzenbeisser sowie die CASED-Wissenschaftlerinnen Christina Brzuska und Heike Schröder modellierten Physically Unclonable Functions in Canettis Universal Composition und entwarfen dafür elementare Protokolle: "Physically Uncloneable Functions in the Universal Composition".
Zusammen mit Doktorand Paul Bächer stellt er seine Arbeit zu "Random Oracle Reducibility" vor.
Dr. Dominique Schröder, der nach seiner Promotion in der Gruppe von Mark Fischlin Anfang des Jahres an die University Maryland wechselte, ist mit einer Arbeit zum Thema Round Optimal Blind Signatures vertreten.
Stefan Katzenbeisser erhält Horst Görtz Stiftungsprofessur
Forschung zum technischen Schutz hochsensibler Daten
Die Horst Görtz Stiftung fördert Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser bis zum Jahr 2017 mit jährlich 150.000 Euro. Die Stiftung unterstützte den Wiener Forscher bisher durch eine Junior-Professur für sein Fachgebiet Security Engineering am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt. Seine Forschung konzentriert sich auf Methoden zum technischen Schutz hochsensibler Daten, z. B. für die verschlüsselte Bearbeitung von Erbmaterial. Nach Auslaufen der Förderung verstetigt der Fachbereich Informatik die W2-Professur.
Die nach ihrem Gründer benannte Horst Görtz-Stiftung ist 1996 aus der Utimaco Safeware AG hervorgegangen. Zu ihren Zielen gehört die gemeinnützige Förderung von Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre, insbesondere mit dem Schwerpunkt der Informationssicherheit. Die Stiftung verleiht alle zwei Jahre den mit insgesamt 200.000 Euro dotierten Deutschen IT-Sicherheitspreis. Horst Görtz fördert zusätzlich 6 CASED-Doktoranden durch Stipendien.
Johannes Buchmann im „Club der Besten“
CASED-Direktor wird Mitglied in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Darmstadt, 27. April 2011 – Prof. Dr. Johannes Buchmann, Direktor des Forschungszentrums CASED und Informatikprofessor an der TU Darmstadt, ist im April 2011 in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina berufen worden. Die Leopoldina vereint als Nationale Akademie der Wissenschaften hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt.
Liina Kamm from STACC in Estonia
Rückblick: CrossFyre-Workshop
1st International workshop for women cryptographers bei CASED
CrossFyre (Cryptography, Robustness, and provably Secure Schemes for Female Young Researchers) war der erste internationale Workshop für Wissenschaftlerinnen im Bereich Kryptographie. Die zweitägige Veranstaltung wurde 2011 erstmals von der TU Eindhoven und CASED organisiert, mit Unterstützung von ECRYPT II. Die Teilnehmerinnen trafen sich vom 14. bis 15. April bei CASED in Darmstadt.
Anna Loosen gibt Tipps
für sicheres Chatten
Girl's Day bei CASED - Sicherheit im Internet
Rückblick
Informatik für Mädchen? Aber sicher! Was man als Informatikerin alles machen kann und warum Informatik-Berufe so interessant sind war Thema des diesjährigen Girl`s Day (14. April) am IT-Sicherheitszentrum CASED und dem Fraunhofer SIT.
Acht Schülerinnen waren bei CASED und SIT zu Gast, um das Arbeitsumfeld von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich IT-Sicherheit zu erleben.
Der besten Freundin schnell noch eine E-Mail zu schreiben, mit Freunden im Netz zu chatten oder Fotos auf Facebook hoch zu laden ist heute ganz normal, aber viele Jugendliche wissen nicht, dass dabei jeder leicht mitlesen oder sich sogar als jemand anderes ausgeben kann.

Bei CASED lernten die Schülerinnen deshalb gleich, warum das geht, wie sie sich davor schützen können und wie sie sich sicher im Internet bewegen. Außerdem haben die Schülerinnen erfahren, wie sie sich als Informatikerin für mehr Sicherheit im Internet einsetzen könnten.
Christina Brzuska, Doktorandin bei CASED interessierte die Mädchen durch spielerische Knobeleien für das Thema Verschlüsselung / Kryptographie.
Aber sie haben auch gelernt, wie leicht die einige Verschlüsselungen gebrochen werden können und welches die sicherste Variante ist. Außerdem haben die Mädchen herausgefunden, wie man am Telefon auf faire Art und Weise mit Hilfe einer Münze und eines Telefonbuchs losen kann.
Patrick Wolf vom SIT zeigte den Schülerinnen, wie digitale Wasserzeichen zum Beispiel digital Musik, Hörbücher und Filme, eBooks und Software schützen.
Anna Loosen von CASED demonstrierte den Schülerinnen, wie einfach E-Mail-Absender gefälscht werden können – gleich danach durften die Mädchen am Laptop selber ausprobieren, wie sie sich davor schützen können.
Mehr Informationen zum Girl's Day 2009 an der TU Darmstadt. Internetauftritt des Girl's Day 2011
Auftaktveranstaltung zum Ideenwettbewerb „Vergessen im Internet“
Presseevent am 13.04.2011 in Berlin
Am 13. April 2011 startet das Bundesinnenministerium gemeinsam mit acatech, Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, den Ideenwettbewerb „Vergessen im Internet“.
Die Veranstaltung wurde eröffnet durch eine Rede von acatech Präsident Henning Kagermann.
CASED-Direktor und acatech-Mitglied Prof. Johannes Buchmann diskutierte auf dem Podium mit Staatsministerin Cornelia Rogall-Grothe, BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer und Datenschutzaktivistin Rena Tangens über die verschiedenen Aspekte des Themas.
Die Teilnahme am Wettbewerb steht jedem Interessierten offen und richtet sich gleichermaßen an Privatpersonen, Unternehmen und die Wissenschaft. Insbesondere werden auch Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aller Fachrichtungen zur Teilnahme ermutigt.
Der Ideenwettbewerb „Vergessen im Internet“ prämiert herausragende Beiträge, welche die vielfältigen Chancen und Gefahren beschreiben, die mit der – aus heutiger Sicht dauerhaften, in historischer Perspektive aber möglicherweise begrenzten – Verfügbarkeit von Informationen im Internet verbunden sind.
Die eingereichten Zukunftsvisionen können den Alltag im Kleinen oder gesellschaftliche Veränderungen im Großen betreffen. Sie können auf wissenschaftlicher Grundlagenarbeit oder persönlicher Einschätzung basieren.
Gemeinsam wollen die Akademie und das Ministerium mit dem Ideenwettbewerb eine möglichst breite Diskussion in der Gesellschaft und Wissenschaft anstoßen und nach Lösungen für bereits erkannte Problemstellungen suchen.
Prof. Johannes Buchmann und Kai Reinhard
unterzeichnen Kooperation (von links)
CASED und Micromata schließen IT-Partnerschaft
Als erste Maßnahme der Kooperation unterstützt Micromata die Forschungsarbeiten der Doktorandin Maina M. Olembo zum Thema „Usable Verifiability in Remote Electronic Voting“.
In unserem Partnerprojekt wollen wir IT-Sicherheitsverfahren nutzerfreundlicher machen und zusätzlich die Sicherheit erhöhen“, beschreibt Prof. Johannes Buchmann, Direktor von CASED, die gemeinsamen Ziele. Als innovatives Softwareunternehmen entwickelt die Micromata auch eigene Softwareprodukte. Darunter das Online-Wahlsystem POLYAS.
Doktorandin Maina M. Olembo mit Prof. Johannes Buchmann
und Kai Reinhard
„Sowohl bei unserer Online-Wahlsoftware POLYAS als auch bei der Entwicklung der Software unserer Kunden ist die IT-Sicherheit eine fundamentale Säule“, begründet Kai Reinhard die Zusammenarbeit. „Durch die Partnerschaft streben wir einen intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft an, um im Bereich IT-Sicherheit Vorreiter zu sein.“
Die Micromata GmbH besteht seit 1996 und wird von Dipl.-Ing. Thomas Landgraf und Dipl.-Phys. Kai Reinhard als deren Inhaber geführt. Mit über 70 Mitarbeitern entwickelt die Micromata die bestmögliche Softwarelösung für individuelle Geschäftsprozesse. Die Dienstleistung erstreckt sich dabei von der Ermittlung der fachlichen Erfordernisse über die Prüfung der am besten geeigneten Technologien bis hin zur Implementierung der fertigen Software und deren Pflege im laufenden Betrieb.
House of IT in Darmstadt
Die hessische Landesregierung und Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft werden in Darmstadt gemeinsam das House of IT (HIT) gründen. Ihre konkreten Pläne haben die Mitglieder der Gründungsinitiative heute vorgestellt.
Die Informationstechnologie (IT)-Branche im Rhein-Main-Gebiet wird ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Stärken weiter vernetzen. Dazu wird eine Gründungsinitiative aus hessischer Landesregierung, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Software-Unternehmen und IT-Dienstleistern sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt das House of IT (HIT) etablieren.
Mittlerweile ist die Satzung des Trägervereins vorbereitet, die Webseite online und die Position des Geschäftsführers bundesweit ausgeschrieben.
Mit dem HIT soll ein Ort entstehen, an dem die Partner eng kooperieren und sich vertrauensvoll austauschen. „Als Leuchtturm strahlt das House of IT die Exzellenz des IKT-Standortes Hessen aus und macht die Leistungsfähigkeit dieser Region international sichtbar.
Das Land Hessen hat mit dem House of Finance (HoF) und dem House of Logistics and Mobility (HOLM) ein ganz neues Kapitel in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft aufgeschlagen; mit dem House of IT schreiben wir diese Erfolgsgeschichte konsequent fort“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch. Vor allem für kleine und mittelständische IT-Unternehmen werde das HIT in Zukunft ein unverzichtbarer Anlaufpunkt für kooperative Forschung, Weiterbildung und Beratung sein
Software-System U-CAN soll zukünftig Vetraulichkeit von Telefonaten sichern
CASED-Forscher der h_da arbeiten an Prototyp für Authentifizierung von Gesprächspartnern in Telefonaten
Bisher existieren kaum technische Methoden, um die Identität eines Gesprächspartners am Telefon sicher festzustellen. Insbesondere Telefonate, in denen aufgrund des vertraulichen Gesprächsinhaltes oder gesetzlichen Vorgaben eine Authentifizierung der Gesprächspartner erforderlich ist, verlangen nach einer zuverlässigen Lösung. Im Rahmen der Projekte U-CAN und nPA-VoIPS will die Gruppe um Prof. Dr. Michael Massoth an der Hochschule Darmstadt daher die eID-Funktion des neuen Personalsausweises zukünftig auch für die Authentifizierung von Gesprächspartnern in Telefonaten mit Smartphones oder Voice over IP (VoIP) einsetzen. Für Herbst 2011 ist ein erster funktionsfähiger Prototyp von U-CAN geplant, der vor allem die Sicherheit im telefonischen Geschäftsverkehr steigern soll. Die technischen Details des universellen Ansatzes sollen patentiert werden. Zudem sucht das Team nach Investoren, die U-CAN in den Markt bringen.
Ziel des neuen Kompetenzzentrums „EC-SPRIDE“: Umfassende Sicherheit und Schutz für den Nutzer. Bild: Katrin Binner
TU Darmstadt gewinnt BMBF-Kompetenzzentrum für IT-Sicherheitsforschung
Zentrum „EC-SPRIDE“ setzt auf Security und Privacy by Design
Darmstadt, 28.02.2011. Die Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt) hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung den Zuschlag für den Aufbau des Kompetenzzentrums EC-SPRIDE erhalten. Ziel des neuen Zentrums ist es, die Nutzer von Informationstechnologie vor Betrug, Missbrauch, Sabotage und Ausspähung zu schützen.
Datenschutz für personalisierte Medizin
CASED-Wissenschaftler Prof. Stefan Katzenbeisser entwickelt Verfahren für verschlüsselte Bearbeitung von Erbmaterial
Die Entschlüsselung der Erbinformationen, unter anderem von Genomen, macht rasante Fortschritte – weil die Kosten fallen und der Zeitaufwand immer geringer wird, steigt die Menge der sensiblen Genomdaten rasant an. Forscher der TU Darmstadt haben jetzt auch beim Schutz dieser Daten einen Schritt nach vorn gemacht: Mit Hilfe eines mathematischen Verfahrens zur Verschlüsselung können einzelne genetische Daten abgerufen werden, ohne dass der Datennutzer von ihrem Inhalt erfährt.
Kick-Off Meeting des DFG-Schwerpunktprogramms RS3
Darmstadt, 21. - 24. Februar 2011
Vom 21. - 24. Februar 2011 findet an der TU Darmstadt das Kick-Off Meetings des DFG-Schwerpunktprogramms RS3 statt.
Unter der Koordination von Prof. Dr. Heiko Mantel starten 60 Forscher von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland einen neuen Forschungsschwerpunkt mit dem Ziel, die Sicherheit von komplexen Softwaresystemen zuverlässig überprüfbar zu machen.
Als Sprecher des Keynote–Talks konnte Prof. David Sands von der Chalmers University in Gothenburg gewonnen werden.
Dr. Gerrit Hornung erhält Professur an der Uni Passau
Gerrit Hornung übernimmt zum Sommersemester 2011 die neu eingerichtete Professur für Öffentliches Recht, Informationstechnologierecht und Rechtsinformatik. Zuletzt war er als Geschäftsführer der Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet) an der Universität Kassel tätig und forschte in den CASED-Arbeitsbereichen Sichere Daten und Sichere Dienste.
An der Universität Passau wird Prof. Dr. Hornung künftig als Lehrstuhlinhaber an der Schnittstelle von Jura und IT forschen und lehren
Besuchen Sie uns auf der CeBIT - Halle 9, Stand D22
Sicheres Cloud Computing und Verfahren gegen Produktfälschungen
Sie interessieren sich für IT-Sicherheit in Cloud Computing oder für neue Lösungen für Schutz vor Produktfälschungen? Besuchen Sie unseren Stand auf der CeBIT, das Team von Prof. Ahmad-Reza Sadeghi informiert Sie über neueste Entwicklungen.
Am CASED-Stand stellen wir Ihnen Hintergründe und erste Ergebnisse folgender EU-Projekte vor:
TClouds
Das Ziel des Projektes TClouds ist die Entwicklung einer sicheren und vertrauenswürdigen Cloud Computing Plattform. In diesem Kontext werden Sicherheitsmaßnahmen in allen Komponenten der zugrunde liegenden Infrastruktur betrachtet. Dabei steht insbesondere der verifizierbare Schutz der Privatsphäre von Endnutzern (Datenschutz) sowie die Verlässlichkeit der Infrastruktur gegen Ausfälle im Vordergrund. Ein wichtiger Schwerpunkt hierbei liegt in juristischen Fragestellungen auf internationaler Ebene.
Ansprechpartner: Sven Bugiel, Tel +49 6151 16-75564, sven.bugiel
cased.de
UNIQUE
Das Ziel des Projektes UNIQUE ist die Entwicklung von kryptographischen und sicherheitstechnischen Verfahren und Prototypen, die auf physikalischen Primitiven wie Physically Unclonable Functions (PUFs) basieren. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf der Identifikation und Authentifikation von eingebetteten Geräten (z.B. RFIDChips), die insbesondere gegen Produktfälschung eingesetzt werden können.
Ansprechpartner: Christian Wachsmann, Tel 49 6151 16-75563, christian.wachsmann
cased.de
Zwei Jahre LOEWE-Forschungszentrum CASED
Immer mehr Anwendungen verlangen nach komplexer werdenden IT-Sicherheitslösungen – persönliche Daten müssen vor Angreifern sicher sein, unsere Computer vor Schädlingen geschützt und Firmengeheimnisse gewahrt werden. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann vor mittlerweile zwei Jahren das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) eröffnet. Das Land fördert das moderne Forschungszentrum für IT-Sicherheit im Rahmen der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE).
Software-Cluster ist " Ort im Land der Ideen 2011"
Das Darmstädter Software-Cluster, das vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird und an dem auch CASED beteiligt ist, ist einer der Gewinner bei bei dem Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen 2011“.
Bei dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, werden von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Kooperation mit der Deutschen Bank 2011 bereits im sechsten Jahr Ideen und Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten, prämiert.
Die 365 Preisträger 2011 stellen sich ab dem 1. März mit 365 regionalen Veranstaltungen der Öffentlichkeit vor. Die 20-köpfige unabhängige Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte aus rund 2.600 Bewerbungen die 365 herausragendsten Beispiele für Zukunftsfähigkeit, Mut, Engagement und Kreativität der Menschen im Land.
CASED-Paper bei Konferenz ACM ASIACCS 2011 angenommen
"Practical Affiliation-Hiding from Improved Polynomial Interpolation"
Die Veröffentlichung "Practical Affiliation-Hiding from Improved Polynomial Interpolation" von Prof. Mark Manulis und Bertram Poettering wird beim ACM Symposium on Information, Computer and Communications Security (ASIACCS 2011) veröffentlicht. Die Publikation kann unter eprint.iacr.org heruntergeladen werden (Vollversion).
Die diesjährige Annahmequote der ACM ASIACCS lag bei ca. 15% aller eingereichten Publikationen.
CASED erfolgreich in BSI-Ausschreibung
Studie zu Gruppensignaturen geplant
Im Rahmen eines offenen Wettbewerbs erhielten die CASED Wissenschaftler Prof. Mark Manulis, Dr. Marc Fischlin und Prof. Johannes Buchmann vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Zuschlag für eine Studie, die den aktuellen Stand im Bereich der Gruppensignaturen darstellen wird.
Das Projekt wird schätzungsweise sechs Monate dauern. Es wird mit einem Budget von ca. 100.000 Euro ausgestattet sein.
Gruppensignaturen wurden im Jahr 1991 von Chaum und van Heyst erfunden. Seitdem haben sie sich zu einem beliebten kryptografischen Mittel entwickelt, um datenschutzgerechte Authentifikation zu gewährleisten.
Die Studie sieht eine vergleichende Analyse existierender Systeme vor, welche besonders auf die Aspekte: Sicherheits- und Datenschutzeigenschaften, kryptographische Stärken, Leistung und Praxisbezug eingeht.
Neuer ENISA-Bericht über "Governmental Cloud in the EU"
mit Beiträgen von CASED-Forschern Dennis Heinson und Steffen Schreiner
Die Europäische Agentur für Netz-und Informationssicherheit ENISA hat einen neuen Bericht über "Govermental Cloud Computing" veröffentlicht.
Zielgruppe sind Senior Manager von öffentlichen Einrichtungen, die bei der Entscheidung, ob und wie sie "in die Cloud gehen" wollen, Aspekte der Daten- und Ausfallsicherheit sowie Rechtskonformität berücksichtigen müssen.
CASED-Wissenschaftler gewinnen E-Teaching Award 2010
Prof. Mark Manulis und Prof. Peter Buxmann überzeugen Gutachter
Darmstadt, 17. Januar 2011 – Die CASED-Wissenschaftler Prof. Mark Manulis und Prof. Peter Buxmann haben den E-Teaching Award 2010 der Carlo und Karin Giersch-Stiftungfür beispielhafte Leistungen in der Umsetzung von Blended Learning im Sinne der Dual Mode Strategie erhalten.
Prof. Mark Manulis vom FB Informatik überzeugte mit seiner Vorlesung "Introduction to Cryptography" (WS 2010/2011).
Prof. Peter Buxmann und Thorsten Frey vom FB Rechts- und Wirtschaftswissenschaften wurden für die Vorlesung "Einführung in die Wirtschaftsinformatik II" ausgezeichnet. >
2. International Workshop on Constructive Side-Channel Analysis and Secure Design - COSADE 2011
24. - 25. Februar 2011
Darmstadt, Fraunhofer SIT, 17. Januar 2011 – Der Workshop on Constructive Side-Channel Analysis and Secure Design - COSADE 2011 bietet Wissenschaftlern von Hochschulen und aus der Industrie eine internationale Plattform, auf der sie ihre Arbeit und aktuelle Forschung vorstellen können.
Seitenkanalanalyse (SCA) und Implementation-Attacks haben sich an Universitäten und in der Wirtschaft zu einem wichtigen Forschungsfeld entwickelt. Von besonderem Interesse ist die konstruktive Seitenkanal-Analyse, bei der erfolgreiche Angriffe einen zielorientierten, begleitenden Design-Prozess unterstützen.
Fraunhofer-SmartCard-Workshop am 2. und 3. März 2011
Sicherheit und Weiterentwicklung
Darmstadt, Fraunhofer SIT, 10. Januar 2011 – Im neuen Personalausweis oder in der mobilen Kommunikation, Chipsysteme übernehmen wichtige Funktionen in unserem Alltag.
Über Sicherheit und Weiterentwicklung von SmartCards sowie der dazugehörigen Infrastrukturen diskutieren Experten am 2. und 3. Februar 2011 beim SmartCard-Workshop des Fraunhofer SIT in Darmstadt.
Schwerpunktthemen in diesem Jahr sind die Sicherheit des neuen Personalausweises sowie Trends und Konzepte für mobile Anwendungen.
Außerdem: Seit Jahren macht die Verschlüsselung mittels elliptischer Kurven von sich reden. Sie verspricht mehr Sicherheit und Performance, aber ist noch nicht weit verbreitet. Wer seine herkömmlichen Verschlüsselungslösungen zugunsten neuer elliptischer Systeme aufgeben möchte, sollte sich bewusst sein, dass eine Migration zu elliptischen Kurven nicht trivial ist.
Was das bedeutet beschreibt Dr. Thomas Zeggel von cv cryptovision. Nicht zuletzt wird Sebastian Hans, Chefentwickler bei Oracle, die zukünftige Entwicklung der Java Cards vorstellen.
Ein wichtiger Trend ist der Einsatz von Smartcards für die Kommunikation von Maschinen. Einen Überblick dazu bietet der Vortrag von Jean-Pierre Delesse von Rhealtys.
Workshop "Usable Security and Privacy" am 10. März 2011
Soziale und technische Aspekte
Darmstadt, 10. Januar 2011 – Am 10. März 2011 Uhr lädt CASED zum Workshop "Usable Security and Privacy" ins Kongresszentrum Darmstadtium ein. Der Workshop beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel zwischen Mechanismen zur Sicherung der IT-Sicherheit bzw. der Privatheit und deren Praktikabilität und Benutzerfreundlichkeit.
Die Teilnehmer erwarten Vorträge von führenden Experten des Themas, die außerdem im Rahmen einer Podiumsdiskussion offene Fragestellungen und weitere Schritte in diesem Bereich herausarbeiten.
Der Workshop ist interdisziplinär (u.a. IT-Sicherheit,
Usability, Software Engineering, Sozial- und Rechtswissenschaften, Psychologie)
ausgerichtet und adressiert verschiedene Bereiche (Forschung, Industrie,
Politik).
Das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED), eine Kooperation
der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt und des Fraunhofer Instituts SIT,
bietet den Workshop in Zusammenarbeit mit dem Competence Center for Applied
Security Technology, CAST e.V., und der Gesellschaft für Informatik (GI) an und
wird unterstützt durch die EIT ICT Labs.
Der Workshop richtet sich an alle, die sich im Bereich IT-Sicherheit für diese
interdisziplinäre Fragestellung interessieren.
Neu: Hacker Contest für Berufstätige vom 14.-18. März 2011
IT-Sicherheit praxisbezogen lernen
Darmstadt, 5. Januar 2011 – Vom 14. bis 18. März 2011 können Berufstätige bei einem CASED-Hacker Contest die Bedeutung und Anwendung von IT-Sicherheit praxisnah und vielschichtig erfahren.
In einer Testumgebung kann jeder Teilnehmer das Erlernte sofort umsetzen. So werden nicht nur Techniken zur Abwehr von Angriffen vermittelt, sondern auch Einblicke in die Methoden und Denkweisen von Hackern.
Die Veranstaltung wurde bereits erfolgreich von 2000 bis 2006 an der TU Darmstadt angeboten. Das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED), eine Kooperation der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt und des Fraunhofer Instituts SIT, bietet die Schulung in Zusammenarbeit mit dem IT-Sicherheitsunternehmen encomit UG sowie dem CAST e.V. ab dem Jahr 2011 wieder an.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Berufstätige, die IT-Fachkenntnisse
mitbringen und sich im Bereich IT-Sicherheit qualifizieren wollen.
Die Teilnehmer sollten Erfahrungen bei der Nutzung von Betriebssystemen, Netzwerken sowie des Internets mitbringen.
Spitzenforscher wechselt nach Darmstadt
Prof. Ahmad-Reza Sadeghi verstärkt IT-Sicherheitsforschung in Darmstadt: Forschungsschwerpunkte sind Sicherheit und Datenschutz für eingebettete und mobile Systeme sowie Cloud Computing.
Darmstadt, 13. Dezember 2010 – Prof. Ahmad-Reza Sadeghi wechselt von der Ruhr-Universität Bochum an die Technische Universität Darmstadt. Dort leitet er seit Anfang Oktober im Fachbereich Informatik das neue Fachgebiet „Systemsicherheit“ und hält die neue Lehrveranstaltung Secure, Trusted and Trustworthy Computing. Zudem nimmt Herr Prof. Sadeghi seine Arbeit beim Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt auf, wo er zum einen als „Direktor Wissenschaft“ die Forschungsaktivitäten und die Nachwuchsarbeit koordiniert. Zum anderen leitet er am Fraunhofer SIT einen neuen Forschungsbereich „System Security and Cryptography“. Gleichzeitig erweitert er mit seinem Team den CASED-Arbeitsbereich "Secure Things", den er im nächsten Jahr übernehmen wird.
Prof. Sadeghi zählt weltweit zu den angesehensten Wissenschaftlern im Bereich der hardwarenahen Sicherheit und Trusted Computing und besitzt große Erfahrung in der industrienahen Forschung. Seine Professur wird maßgeblich durch das LOEWE-Programm des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.
In Darmstadt wird Herr Sadeghi sich mit seinen Forschungsgruppen dem Thema „Sicherheit und Datenschutz“ widmen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählt unter anderem die Entwicklung von Sicherheitsarchitekturen für eingebettete und mobile Systeme (RFID, Sensoren, Smartphones) und Cloud Compting, Trusted Computing in Software und Hardware, sowie die Anwendung hardware-basierter Kryptografie, wie sie zum Beispiel zur Bekämpfung von Produktpiraterie benötigt wird.
Prof. Sadeghi promovierte im Bereich der Kryptographie am Fachbereich Informatik der Universität des Saarlandes und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit diversen Themen der IT-Sicherheit, vor allem dem Schutz der Privatsphäre. Außerdem war er in Forschungsabteilungen verschiedener Telekommunikationsunternehmen – unter anderem bei Ericson Telecommunications tätig. Derzeit leitet Prof. Sadeghi diverse nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der IT Sicherheit. Er ist Träger des Karl-Heinz-Be¬ckurts-Preises für exzellente Forschung und Technologie-anwendung im Bereich Trusted Computing. Weiterhin belegte seine Forschungsgruppe den zweiten Platz des deutschen IT-Sicherheitspreises 2010, der mit 60.000 Euro prämiert ist.
Sicherheit für das fliegende Auge
CASED entwickelt sichere Kommunikation und Bildverarbeitung für Flugmodelle
Darmstadt, 9. Dezember 2010 – Luftbilder von großen Sportereignissen wie etwa den Olympischen Spielen erlauben Zuschauern am Fernseher spektakuläre Perspektiven. Wissenschaftler der TU Darmstadt am Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) haben ein Flugmodell entwickelt, das den Fernsehsendern zukünftig den Einsatz von echten Helikoptern ersparen könnte.
Neue Sicherheitstechnik vor Gericht
Realitätsnahe Verhandlungen sagen Auswirkungen zukünftiger Sicherheitstechniken vorher
Darmstadt, 2. Dezember 2010 – Informatiker des Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) treffen sich am Donnerstag und Freitag (2.-3.12.) mit Richtern, Anwälten und Rechtsgutachtern zu simulierten Gerichtsverhandlungen in Darmstadt. Die Simulation verschiedener Rechtsfälle soll Erfahrungen mit aktueller und zukünftiger Technik in einer realitätsnahen, geschützten Umgebung ermöglichen, während sowohl die Technik als auch die rechtlichen Regelungen noch gestaltbar sind.
Dr. Horst Görtz und die Gewinner des
3. Deutschen IT-Sicherheitspreises
Deutscher IT-Sicherheitspreis 2010
Zweiter Platz für Professor Ahmad-Reza Sadeghi, Lucas Davi und Marcel Winandy
Bochum, 1. Dezember 2010 – Professor Ahmad-Reza Sadeghi, Lucas Davi und Marcel Winandy erreichten mit ROPdefender: Einem Tool zur Prävention von Return-Oriented Programming Angriffen den mit 60.000 Euro dotierten zweiten Platz des Deutschen IT-Sicherheitspreises.
Prof. Sadeghi wechselte im Oktober an die TU Darmstadt. Er ist Principal Investigator bei CASED und Direktor Wissenschaft am Fraunhofer SIT.
Zu den zehn Nominierungen zählen auch:
Biometrisches-Transaktions-Authentisierungs-Protokoll (BTAP)
Christoph Busch, Daniel Hartung
Institut: Hochschule Darmstadt - CASED
MAUS - Mobile Authentisierung und Signatur
Moritz Horsch, Detlef Hühnlein, Tina Hühnlein, Alexander Wiesmaier Institute: ecsec GmbH, TU-Darmstadt / CASED
Darmstädter Informatikerin erhält GDD-Wissenschaftspreis 2010
Frau Dr. Anja Lehmann für Dissertation ausgezeichnet
Darmstadt, 25. November 2010 – Frau Dr. Anja Lehmann hat für ihre Dissertation "On the Security of Hash Function Combiners", die im März 2010 in der Arbeitsgruppe von CASED-PI Marc Fischlin abgeschlossen wurde, den Wissenschaftspreis der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) erhalten.
Sie teilt sich den mit 5.000 EUR dotierten Preis mit der ebenfalls an der TU Darmstadt promovierten Juristin Frau Dr. Julia Gerhards. Die Preisverleihung fand am 19.November 2010 im Rahmen der 34.DAFTA-Tagung der GDD statt.
Team Darmstadt beim Capture-the-flag-Wettbewerb iCTF
Zuschauer sind willkommen!
Darmstadt, 22. November 2010 – Das CTF-Team der TU Darmstadt nimmt am 3.12.2010 an dem Capture-the-flag-Wettbewerb iCTF teil.
In dem so genannten Capture-the-flag-Wettbewerb (CTF) wenden studentische Teams aus aller Welt ihre Kenntnisse in Angriff und Verteidigung von Computern praktisch an.
Am 3.12. ab 19 Uhr bis ca. 2 Uhr können Zuschauer den Wettbewerb live verfolgen und das Team aus Studierenden der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt anfeuern.
Veranstaltungsort: CASED-Gebäude, Raum 4.3.01, Mornewegstrasse 32, 64293 Darmstadt
Sicherheit in einer digitalen Welt
Einblicke in die CASED-Forschung im Wissenschaftsmagazin der TU Darmstadt
Darmstadt, 11. November 2010 – In diesem Heft stellen die Autorinnen und Autoren Forschungsthemen der IT-Sicherheit vor, die gegenwärtig und in Zukunft unser Leben beeinflussen. Viele der heute eingesetzten und neu entwickelten Technologien leisten in Geräten oder Software Erstaunliches und bleiben uns in ihrer Abstraktheit doch verborgen.
Unsere Wissenschaftler arbeiten an der Sicherheit von IT und erhöhen die öffentliche Sicherheit durch IT. Neben den wissenschaftlichen Inhalten wollen wir auch die Köpfe hinter der Forschung vorstellen und der IT-Sicherheit an der TU Darmstadt und ihren Partnerinstitutionen ein – oder vielmehr – viele Gesichter geben.
Die Autoren möchten Sie mit diesem Heft zu einem Blick in ihre Fachgebiete einladen. Zu allen Themen finden Sie Fachpublikationen und weitere Informationen auf den angegebenen Internetseiten.
Özgür Dagdelen erhält Best Student Paper Award der ISC 2010
Für seine Publikation "Security Analysis of the Extended Access Control Protocol for Machine Readable Travel Documents" hat CASED-Doktorand Özgür Dagdelen den Best Student Paper Award der "Information Security Conference (ISC) 2010" erhalten.
Die Arbeit wurde zusammen mit Marc Fischlin verfasst. Die ISC hat vom 25.-28. Oktober in Boca Raton, Florida, USA stattgefunden.
Auch Hacking will gelernt sein
TU Darmstadt setzt Hacker-Methoden in der IT-Sicherheitsausbildung ein/usd AG aus Langen stiftet Promotionsstipendium
Darmstadt, 3. November 2010 – Im so genannten „Hacker-Praktikum“ an der TU Darmstadt lernen Studierende aktuelle Methoden und Strategien von Computer-Hackern kennen. Das „Hacker-Praktikum“ ist Teil des Master-Studiengangs IT-Security und soll den Absolventen bei der Abwehr echter Hacker-Angriffe helfen.
Der neue Personalausweis
Dr. Marc Fischlin kommentiert Sicherheit/
Dr. Alex Wiesmaier demonstriert neue Anwendung im Nachtmagazin der ARD
Gruppe um Sorin A. Huss erhält Outstanding Paper Award
auf dem 17th ITS World Congress
Für ihre Publikation "Verifying Mobility Data under Privacy Considerations in V2X Communication" haben die Autoren Hagen Stuebing, Attila Jaeger, Norbert Bißmeyer, Christoph Schmidt und Sorin A. Huss den Outstanding Paper Award des "Symposium on Intelligent Transportation Systems" erhalten.
Das Symposium hat im Rahmen des ITS World Congress 2010 vom 25.-29. Oktober in Busan, Korea stattgefunden. Die Arbeit ist im Rahmen des Projektes "Sichere Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland (simTD) in einer Kooperation der Gruppe um Prof. Sorin A. Huss von CASED/TU Darmstadt und der Adam Opel GmbH sowie dem Fraunhofer-Institut SIT entstanden.
Best Paper Award für CASED-Forscherin Claudia Nickel
Sixth International Conference on Intelligent Information Hiding and Multimedia Signal Processing
Darmstadt, 20. Oktober 2010 – Für ihre Publikation "Unobstrusive User-Authentication on Mobile Phones using Biometric Gait Recognition" haben die Autoren Claudia Nickel und Mohammad Derawi den best paper award der sechsten IEEE-Konferenz "Intelligent Information Hiding and Multimedia Signal Processing" (IIH-MSP 2010) erhalten. Die IIH-MSP hat 2010 vom 15.-17. Oktober in Darmstadt stattgefunden. Die Veröffentlichung resultiert aus einer Zusammenarbeit mit dem Norwegian Information Security laboratory (NISlab) am Gjøvik University College. Claudia Nickel forscht als Wissenschaftlerin der Hochschule Darmstadt im CASED-Arbeitsbereich "Sichere Dienste" im Bereich "Secure Provision of Services". Mohammad Derawi arbeitete von April bis Oktober 2009 als Austauschstudent bei CASED.
Prof. Dr. Heiko Mantel
Foto: Katrin Binner
Start des DFG-Schwerpunktprogramms
"Reliably Secure Software Systems"
13 Einzelprojekte an 13 Universitäten und 2 Forschungsinstituten
Im Oktober 2010 startet unter der Koordination des Darmstädter Informatik-Professors und CASED-Wissenschaftlers Heiko Mantel das Schwerpunktprogramm "Reliably Secure Software Systems” (RS3) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Übergeordnetes Ziel des Programms ist es, die Sicherheit von komplexen Softwaresystemen zuverlässig überprüfbar zu machen.
Wer mit modernen Softwaresystemen arbeitet, wird zuweilen vor Entscheidungen gestellt, über deren Konsequenzen er sich nicht in angemessener Weise informieren kann.
Statt der aktuell sehr mechanismenorientierten Sicherheitstechnologie will das Forschungsprogramm den eigenschaftsorientierten und mathematisch fundierten Zugang in der Sicherheitsforschung fördern.
Den Nutzern würden dann nicht nur die zur Verfügung stehenden Handlungsoptionen, sondern auch deren mögliche Konsequenzen mitgeteilt.
Am Schwerpunktprogramm beteiligt sind Universitäten und Technische Universitäten in Augsburg, Darmstadt, Dortmund, Erlangen, Freiburg, Kaiserslautern, Karlsruhe, Mannheim, München, Münster, Rostock, Saarbrücken und Trier, sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das Max-Planck Institut für Informatik.
Dr. Marc Fischlin, CASED/TU Darmstadt
Neuer Personalausweis
aus kryptografischer Sicht sicher
Marc Fischlin stellt Studie ” Sicherheitsanalyse des EAC-Protokolls“ vor
Berlin, Deutschland, 18. Oktober 2010 –
Das Bundesinnenministerium stellte am 15. Oktober die Ergebnisse von insgesamt vier Studien zum Personalausweis vor.
Dr. Marc Fischlin und Özgür Dagdelen untersuchten am CASED an der Technische Universität Darmstadt die kryptographischen Protokolle zum Aufbau einer sicheren Kommunikation zwischen dem neuen Personalausweis (nPA) und einem Lesegerät bzw. Terminal.
Ziel der Studie war es, zu untersuchen, ob die sensitiven Daten (insbesondere des nPA) durch die Ausführung der Protokolle auch vertraulich bleiben, und sich nur authentische Teilnehmer erfolgreich den Partnern gegenüber ausweisen können. Das Resultat der Studie ist, dass die kryptographischen Verfahren adäquate Sicherheit diesbezüglich gewährleisten.
Die CASED-Forscher betrachteten die Protokolle
• ”Password-Authenticated Connection Establishment“ (PACE) zur Erzeugung gemeinsamer geheimer Schlüssel zwischen nPA und Lesegerät aus der PIN bzw. Machine Readable Zone (MRZ) des Ausweises,
• das ”Extended Access Control“ (EAC) Protokoll bestehend aus der Terminal Authentication (TA), passiven Authentisierung (PA) und Chip Authentication (CA), zur Erzeugung gemeinsamer geheimer Schlüssel zwischen nPA und Terminal, abgeleitet aus kryptographischen Schlüsseln der beiden Teilnehmer, sowie
• das ”Secure Messaging“ Verfahren zum Austausch von sensitiven Informationen mittels der aus EAC abgeleiteten Schlüssel.
Dabei wurde insbesondere die Komposition der Protokolle als ganzes betrachtet.
LOEWE-Projekt FORBILD gestartet
Das Projekt FORBILD der CASED-Projektgruppe Information Rights Management wird mit 150 000 Euro im Rahmen der LOEWE-Förderlinie 3 für KMU-Verbundvorhaben unterstützt. In FORBILD entwickeln Wissenschaftler des Fraunhofer SIT und der TU Darmstadt zusammen mit der LSK Data Systems GmbH effiziente automatische Klassifikationsmechanismen für Bilddateien durch Methoden der Bild-Forensik und robuste Hash-Funktionen.
Die Ergebnisse sollen die Landes- und Bundespolizei bei der Sichtung von beschlagnahmtem Bildmaterial unterstützen, das möglicherweise illegale Inhalte wie beispielsweise Kinderpornographie darstellt.
Hessische Unternehmen und der neue Computerwurm Stuxnet
Prof. Max Mühlhäuser im hr-info-Interview mit Stephan Ehlert
Wie wird Schadsoftware zukünftig Unternehmen und die Gesellschaft beeinflussen?
Hier geht es zum Interview auf hr-info.de.
Kontakt: Prof. Max Mühlhäuser, Leiter CASED Arbeitsbereich Sichere Dienste
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Prof. Dr. Michael Waidner
Foto: Katrin Binner
Michael Waidner ist neuer stellvertretender Leiter bei CASED
und Mitglied in der Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts SIT
Darmstadt, 1. Oktober 2010 – Michael Waidner ist der neue stellvertretende Direktor des Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED). Er forscht und lehrt als Lehrstuhlinhaber auf den Gebieten IT-Sicherheit, technischer Datenschutz und Verlässlichkeit und ist zugleich der neue Leiter des Fraunhofer-Institutteils für sichere Informationstechnologie in Darmstadt.
Bis Ende September war Professor Waidner der Chief Technology Officer für IT Sicherheit der IBM Corporation in New York, USA, und davor der Leiter der IT-Sicherheitsforschung am IBM Research Laboratory in Rüschlikon, Schweiz.
Die bisherige stellvertretende Direktorin von CASED, Professor Claudia Eckert, leitet den eigenständigen Teil des Fraunhofer-Instituts SIT in München sowie den Lehrstuhl für IT-Sicherheit an der TU München.
Fraunhofer SIT am Standort München wird eigenständiger Institutsteil
München, 30. September 2010 – Die erfolgreichen Aufbauarbeiten des Fraunhofer-Institutsteils SIT in München wurden jetzt durch den Fraunhofer-Vorstand honoriert, der den Standort zum eigenständigen Institutsteil erklärt hat. Um die große Nachfrage und den hohen Bedarf in der Industrie nach den in SIT-München erarbeiteten Lösungen zu befriedigen, wird der Standort München nun mit sehr hoher Dynamik zu einem eigenständigen Fraunhofer-Institut SIT unter der Leitung von Frau Prof. Eckert ausgebaut.(Quelle: Fraunhofer SIT)
Darmstadt und Oberbayern: Deutschlands innovativste Regionen
Darmstadt, 30. September 2010 – Die Europäische Kommission veröffentlichte am Montag die Ergebnisse des EU Wettbewerbsindex für Regionen 2010. Aus Deutschland kamen Darmstadt und Oberbayern unter die TOP 10 der innovativsten Regionen Europas.
Hamburg folgt auf Platz 12, Berlin auf Platz 17. Das holländische Utrecht gilt als wettbewerbsfähigste Region Europas während Schwedens Hauptstadt Stockholm von den Forschern als innovativste Region eingestuft wurde.
Schlüsselkriterien zur Erstellung des Index waren neben klassischen Kriterien wie Infrastruktur, Bildung und Gesundheit auch die Bereiche Technologie und der Reifegrad der Wirtschaft. Darmstadt und Oberbayern erreichten ihre gute Position insbesondere durch ihre starke Softwareindustrie. So gilt die Region um Darmstadt mit Europas größtem „Software-Cluster“ als Silicon Valley Europas.
Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG, Europas viertgrößtem Softwarekonzern, kommentierte das gute Abschneiden: „Die Software-Industrie ist schon heute eine der Schlüsselindustrien für Prozessinnovationen und Produktivitätssteigerungen – ihre Bedeutung wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Wirtschaft und Politik müssen gemeinsam mit weiteren Investitionen in Forschung, Entwicklung und Arbeitsplätzen dafür Sorge tragen, dass wir diese Position verteidigen und ausbauen. Der ‚Software-Cluster’ ist dabei von hoher Bedeutung. Hier entstehen Innovationen in enger Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.“
(Quelle: Newsticker Software AG)
Jetzt anmelden zum Hackerpraktikum WS 2010/2011 !
Masterstudiengang "IT Security" des Fachbereichs Informatik an der TU Darmstadt
Das Praktikum gibt die Gelegenheit, IT-Sicherheit praktisch zu erfahren. In einer abgesicherten Umgebung können Angriffsmethoden und Schutzmaßnahmen für Netzwerke und Rechner ausprobiert werden. Als ein weiteres Thema wird IT-Forensik behandelt.
Einmal wöchentlich findet ein gemeinsames Treffen statt, dazwischen ist freie Zeiteinteilung möglich.
- Form der Lehrveranstaltung: P4 (6 CP)
- Dozenten: Dr. Martin Mink, Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser,
Security Engineering Group, TU Darmstadt - Zeit und Ort: Dienstags von 13.30 - 15.00 Uhr, in Geb. S4|14 (Mornewegstr. 30). Beginn am 19.10.2010.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt online, von Dienstag, 28.9., 10 Uhr bis einschließlich Freitag, 1.10.2010. Informationen zum Ablauf der Anmeldung werden rechzeitig unter auf der SecEng-Fachgebietsseite unter "Aktuelles" bekannt gegeben. Sollten mehr Anmeldungen eingehen, als Plätze vorhanden sind, findet eine Auswahl statt. Die Benachrichtigung über den Erhalt eines Praktikumsplatzes wird bis 8.9. per E-Mail verschickt.
Software-Cluster startet neues Web-Portal
www.software-cluster.org
Der Software-Cluster präsentiert eine neue digitale Anlaufstelle. Die Webseite www.software-cluster.org präsentiert alle wichtigen Zahlen und Links zum Software-Cluster sowie einen kurzen inhaltlichen Einstieg zu den Forschungsschwerpunkten "Emergente Software" und "Wissenstransfer".
Der zentralen Koordinierungsstelle um Geschäftsführer Gino Brunetti, die den Webauftritt konzipiert hat, zeigt damit die Strukturen und die inhaltlichen Schwerpunkte des Software-Clusters. "Die neue Webseite ist der Einstieg in die Welt des Software-Clusters" so Brunetti über das Angebot. "Uns war besonders wichtig, das komplizierte Thema "Unternehmenssoftware" und die Struktur des Clusters verständlich aufzubereiten. Darüber hinaus galt unser besonderes Augenmerk natürlich auch der Einbindung der Webseiten der Standorte in Darmstadt (www.softwarecluster-rheinmainneckar.de), Kaiserslautern (www.sti-ev.de), Karlsruhe (www.cyberforum.de) und Saarbrücken (www.informatik-saarland.de). Auf diesen Seiten findet jeder ganz konkrete Angebote und Veranstaltungshinweise. In den nächsten Monaten werden wir dieses Portal kontinuierlich ausbauen." Für die Medien ist das Portal die erste Anlaufstelle für Hintergrundinformationen, Pressemitteilungen, Infografiken und andere Bildmaterialien zu Europas größter Software-Innovationsschmiede. Im Pressebereich stehen vorgenannte Informationen zum freien Download zur Verfügung.
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CASED-WissenschaftlerInnen starten drei neue DFG-Projekte
Erforschung von elektronischen Wahlen, algebraisch-statistischen Angriffen und quantencomputerresistenten digitalen Signaturen
Projekt „Verfassungskonforme elektronische Wahlen“
In diesem Projekt von Prof. Johannes Buchmann und Dr. Melanie Volkamer (CASED) untersuchen die WissenschaftlerInnen, wie verfassungskonforme elektronische Wahlen und insbesondere verfassungskonforme Verifizierungsverfahren realisierbar sind.
Es werden umfassende rechtliche und technische Anforderungen definiert, Formulierungsvorschläge für eine Wahlgeräteverordnung erstellt, ein verfassungskonformes Wahlgerät realisiert, das neben der Stimmabgabe und Ergebnisberechnung auch die Wählerauthentifizierung ermöglicht, sowie ein adäquates Evaluierungskonzept entwickelt.
Um die juristische und informatische Grundlage für verfassungskonforme elektronische Parlamentswahlen zu schaffen, ist eine enge Kooperation mit Juristen der Universität Kassel in der Gruppe um Prof. Alexander Roßnagel geplant.
Projekt „Algebraic-statistic attacks: algorithms and tools"
Prof. Johannes Buchmann und Dr. Stanislav Bulygin (CASED) starten in Kooperation mit Prof. Gert-Martin Greuel (TU Kaiserslautern) das Projekt "Algebraic-statistic attacks: algorithms and tools". Das Projekt ist Teil des DFG-Schwerpunktprogrammes 1489 "Algorithmic and Experimental Methods in Algebra, Geometry, and Number Theory".
Der kryptoanalytische Projektteil wird in Darmstadt durchgeführt, während die Entwicklung der notwendigen Computer Algebra-Werkzeuge in Kaiserslautern erfolgt.
Projekt „Effiziente und beweisbar sichere digitale Signaturen für das Zeitalter der Quantencomputer“
Ziel dieses Projektes von Prof. Johannes Buchmann und Dr. Erik Dahmen ist der Nachweis, dass das in ihrer Arbeitsgruppe entwickelte „generalized Merkle signature scheme“ (GMSS) ein für alle Anwendungsbereiche praktisch geeignetes und beweisbar sicheres Post-Quantum Signaturverfahren ist. Dabei erfordert das Verfahren als minimale Sicherheitsvoraussetzungen nur Kollisionsresistenz und Pseudozufälligkeit der verwendeten Hashfunktion.
Die Gruppe präsentiert auch eine langfristig sichere GMSS-Variante, die keine Modifikation existierender Public-Key-Infrastrukturen erfordert.
Hintergrund zum Projekt: „Verfassungskonforme elektronische Wahlen"
Elektronische Wahlgeräte werden seit 1999 in Deutschland für parlamentarische Wahlen eingesetzt. Diese elektronische Unterstützung der Wahl ist insbesondere für das vielerorts sehr komplexe Kommunalwahlrecht unabkömmlich, da eine manuelle Auszählung fehleranfällig, zeitaufwendig und damit sehr teuer ist.
Am 3. März 2009 erklärte das Bundesverfassungsgericht die bisher eingesetzten elektronischen Wahlgeräte sowie die Bundeswahlgeräteverordnung für verfassungswidrig, da nicht alle verfassungsrechtlichen Wahlrechtsgrundsätze beachtet wurden. Dabei betonte das Gericht aber, dass diese Aussage nicht grundsätzlich für elektronische Wahlen gelte.
Hintergrund zum Projekt: „Algebraic-statistic attacks: algorithms and tools"
In der Ära des allgegenwertigen Internets spielen Fragen zu Vertraulichkeit und Privatsphäre eine große Rolle. Die Berechnung von kryptographischen Primitiven, die diese Eigenschaften gewährleisten können, war daher schon immer entscheidend für Anwendungen wie zum Beispiel Online-Banking, eCommerce, E-Mail-Kommunikation etc. Blockchiffren sind etablierte Bausteine für die Erstellung kryptographischer Protokolle.
In diesem Projekt konzentrieren sich die Wissenschaftler vor allem auf die Kryptoanalyse von Blockchiffren. Ziel ist es, konventionelle und neue algebraisch-statistische Angriffe zu kombinieren.
Hintergrund zum Projekt: „Effiziente und beweisbar sichere digitale Signaturen für das Zeitalter der Quantencomputer"
Ohne digitale Signaturen ist ein sicherer Betrieb offener Computernetzwerke wie des Internets heute und in Zukunft nicht mehr möglich. Digitale Signaturen garantieren zum Beispiel die Authentiziät von Software-Updates und Dokumenten in Langzeitarchiven.
Bereits 1994 zeigte Shor, dass alle heute verwendeten digitalen Signaturverfahren (RSA, DSA und ECDSA) von Quantencomputern gebrochen werden können. Viele Forscher gehen davon aus, dass große Quantencomputer in den nächsten 20-30 Jahren realisiert werden können, auch wenn vorher noch schwierige physikalische und technische Probleme gelöst werden müssen.
BMBF-Projekt "RESIST" unter Führung des Fraunhofer SIT gestartet
RESIST - Methoden und Werkzeuge zur Absicherung eingebetteter und mobiler Systeme gegen Angriffe der nächsten Generation
Darmstadt, 12. Juli 2010 – Am 1. Juli ist das BMBF-Forschungsverbundprojekt „RESIST“ unter Führung von Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT, gestartet. Für die TU Darmstadt beteiligen sich CASED-Wissenschaftler Prof. Sorin A. Huss und Prof. Johannes Buchmann. Für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beteiligt sich der CASED-Wissenschaftler Prof. Werner Schindler. Ziel des Projektes ist, wirtschaftliche Schäden aufgrund von Schwachstellen elektronischer Zugangs- und Authentifikationssysteme zu verringern.
Die Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter und mobiler Systeme und deren Integration in vorhandene IT-Landschaften werden in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen. Das gilt besonders für die Angriffsresistenz sicherheitskritischer eingebetteter und mobiler Systeme gegen so genannte Seitenkanalangriffe und fehlerprovozierende Angriffe.
Um diese Angriffsresistenz zu optimieren, entwickeln Wissenschaftler in RESIST fortgeschrittene Analysen zu Sicherheitslecks von programmierbaren Schaltkreisen, Chipkarten und ausgewählter Sicherheitssoftware und stellen Bewertungskriterien. Auf dieser Grundlage sollen dann Methoden und Schutztechniken zur Abhärtung gegen Angriffe der nächsten Generation sowie entsprechende Verifikationsmethoden entstehen.
Dazu soll ingenieurtechnisches Wissen mit mathematischen Methoden verbunden werden. In einem dritten Schritt zielt das Projekt schließlich darauf ab, resistente Soft- und Hardware-Komponenten, Sicherheitsmodule und Referenzimplementierungen umzusetzen.
Das Konsortium des Forschungsverbundes bringt hochqualifizierte Partner aus Industrie und Forschung zusammen. Das BSI ist als Evaluator assoziiert. (Quelle: BMBF)
Forschungsarbeiten des Partners TU Darmstadt
Der Projektpartner TU Darmstadt beteiligt sich in enger Kooperation mit dem LOEWE-Forschungszentrum CASED im Bereich der Grundlagenforschung an RESIST. Die entsprechenden Teilprojekte leiten Prof. Dr. Sorin A. Huss, Fachbereich Integrierte Schaltungen und Systeme und Leiter des CASED-Arbeitsbereich Sichere Dinge sowie Prof. Johannes Buchmann, Fachbereich Theoretische Informatik, CASED-Direktor und Leiter des CASED-Arbeitsbereich Sichere Daten. Ein weiteres Teilprojekt leitet der CASED-Wissenschaftler Prof. Werner Schindler (BSI).
Im Fokus stehen die algebraische Seitenkanalanalyse, die theoretische Weiterentwicklung von Seitenkanalangriffen und stochastische Analyseverfahren. Auf Basis der Ergebnisse soll eine neuartige Methodik erarbeitet und für die Konstruktion von eingebetteten Systemen der IT-Sicherheit eingesetzt werden.
Die Entwurfswerkzeuge sollen zukünftig auch mittelständische Unternehmen, z. B. aus dem Bereich der Zulieferungsindustrie, in die Lage versetzen, die Qualität der von ihnen entwickelten IT-basierten Produkte deutlich zu verbessern, bzw. in verfügbaren Test- und Entwicklungslaboren durch die Experten verbessern zu lassen.
Thematischer Hintergrund
Die Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter und mobiler Systeme und deren Integration in vorhandene IT-Landschaften werden in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen, da das Gefahrenpotential für sicherheitskritische IT-Systeme enorm hoch ist. Wichtig ist dabei die Angriffsresistenz sicherheitskritischer eingebetteter und mobiler Systeme gegen so genannte Seitenkanalangriffe und fehlerprovozierende Angriffe.
Der Fokus dieser Angriffsklassen liegt nicht auf etwaigen algorithmischen Schwachstellen, sondern auf der Ausnutzung vorhandener Implementierungsmängel. Es wird hierbei versucht, unbeabsichtigt abgegebene Informationen gezielt zu beeinflussen, um an geheime Informationen zu gelangen, die von dem jeweiligen Sicherheitsmodul verwendet werden.
Dabei können die Angreifer zum Beispiel die Ausführungszeit von Berechnungen ausnutzen oder den Stromverbrauch, die elektromagnetische Abstrahlung sowie Berechnungsabläufe in einer realen Implementierung. Fortgeschrittene Analyseverfahren für diese Angriffsklassen basieren auf stochastischen Methoden.
Diese Verfahren, insbesondere aber Varianten und zukünftige Weiterentwicklungen, gehören zu der nächsten Generation von Angriffstechniken, die ein erhebliches Risiko für eingebettete und mobile Systeme darstellen.
Bild: Fraunhofer SIT
CASED-Experten für Steganographie und Wasserzeichen
Nicht nur für Spione - zwei spannende Forschungsthemen
Darmstadt, 30. Juni 2010 – Die Nachricht über eine vom amerikanischen FBI aufgedeckte Spitzelaffäre beschäftigt seit gestern die Medien. Die enttarnten russischen Spione verwendeten nach diesen Berichten auch steganographische Methoden, um verborgene Nachrichten in Bildern zu überbringen.
Die Forschungsgebiete Steganographie und nicht-wahrnehmbare Wasserzeichen sind hochaktuell und bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten - nicht nur für Spione. CASED-Experten für diese Themen sind Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser und Dr. Martin Steinebach.
Die Security Engineering Group um Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser will die Forschungsgebiete der Kryptographie, Software Engineering und Formale Methoden zusammenbringen, indem sie theoretisch fundierte Methoden für das Design und die Analyse von sicheren Systemen anbietet.
Basierend auf Primitiven und Bausteinen (zum Beispiel Encryption Schemes, Signaturen, Trusted Computing, Biometrie, Watermarking) entwickelt die Gruppe Entwürfe für Sicherheits-Features, -Anwendungen und -Syteme. Ziel der Wissenschaftler ist es, Lösungen zu finden, die einerseits vorab definierte funktionale Voraussetzungen erfüllt, andererseits aber auch einen nachweisbaren Schutz gegen Angreifer bieten.
Darüber hinaus erforschen Prof. Katzenbeisser und seine Gruppe den Einfluss von Sicherheits-lösungen auf die Gesellschaft. Publikationen von Prof. Stefan Katzenbeisser
Die Media-Security-Group um Dr. Martin Steinebach beschäftigt sich am Fraunhofer SIT mit den verschiedensten Technologien zum Schutz digitaler Mediendaten.
Hauptaugenmerk ihrer Arbeit liegt auf digitalen Wasserzeichen, mit Hilfe derer man Informationen untrennbar und unsichtbar mit dem zu schützenden Medium verbinden kann.
Publikationen von Dr. M. Steinebach
CASED beteiligt an neuem LOEWE-Schwerpunkt
der TU Darmstadt
M. Hollick und A. Buchmann erforschen kooperative Sensorkommunikation
Darmstadt, 28. Juni 2010 – Mit dem interdisziplinären LOEWE-Schwerpunkt COCOON fördert das Land Hessen die Erforschung grundlegender wissenschaftlicher Fragen der kooperativen Sensorkommunikation.
Von den geplanten Forschungsarbeiten der CASED-Wissenschaftler Prof. Matthias Hollick und Prof. Alejandro Buchmann profitieren beide LOEWE-Initiativen: Auf dem Gebiet der IT-Sicherheitsforschung wird ein direkter Wissenstransfer zwischen dem LOEWE-Zentrum CASED und dem LOEWE-Schwerpunkt COCOON entstehen.
Auf Basis bisheriger Arbeiten erforschen die CASED-Wissenschaftler in COCOON die Optimierung der Effizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit für die betrachtete Multisensorkommunikation.
Im Mittelpunkt des gesamten Schwerpunktprojektes steht die Entwicklung innovativer Technologien, um das Frequenzspektrum effizient zu nutzen. Gleichzeitig sollen neuartige, hinsichtlich Bandbreite und Knotenzahl skalierbare Anwendungen und Dienste in der drahtlosen Sensorkommunikation unterstützt werden, die durch Kooperation erst möglich werden. Die erarbeiteten Lösungen sollen in die Entwicklung zukünftiger Mobilfunkgenerationen einfließen.
Es ist dem in den vergangenen Jahrzehnten erzielten Fortschritt auf dem Gebiet der drahtlosen Kommunikation zu verdanken, dass heute die Hälfte der Weltbevölkerung drahtlos und mobil kommunizieren kann.
Für eine zukünftige Vernetzung von Nutzern, Rechnern und physikalischen Objekten an jedem Ort und zu jeder Zeit sind die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Methoden und Werkzeuge, die Entwicklung neuer Basistechnologien und neuer Kommunikationsparadigmen notwendig.
In der dritten Runde ist der Fachbereich Informatik der TU Darmstadt an drei von sieben bewilligten Schwerpunkten beteiligt:
- Cocoon - kooperative Sensorkommunikation (Prof. A. Buchmann, Prof. M. Hollick)
- Dynamo PLV – Dynamische und nahtlose Integration von Produktion,Logistik und Verkehr (Prof. A. Buchmann)
- Digital Humanities (Prof. I. Gurevych)
Landesförderung für COCOON 2011 - 2013: ca. 4,5 Millionen Euro
Sprecher des Projekts ist Prof. Dr. Abdelhak Zoubir vom Institut für Nachrichtentechnik der TU Darmstadt.
Beteiligte Einrichtungen: Technische Universität Darmstadt (Federführung), Universität Kassel
Quelle: HMWK
Wirtschaftsspionage durch „Elektronische Angriffe“ nimmt zu
Innenministerium ruft in Verfassungsschutzbericht 2009 zu mehr Prävention auf
Berlin, 23. Juni 2010 – Innenminister Thomas de Maizière (CDU) mahnt im aktuellen Verfassungsschutzbericht zu mehr Sensibilität gegenüber der steigenden Wirtschaftsspionage. Zunehmend erfolgen „elektronische“ Angriffe auf Computersysteme von Wirtschaftsunternehmen und Regierungsstellen in Deutschland, laut Verfassungsschutzbericht „erscheint eine nachrichtendienstliche Steuerung oder zumindest Beteiligung in vielen Fällen als sehr wahrscheinlich“.
„Unternehmen ignorieren oder unterschätzen nachrichtendienstliche Aktivitäten und betrachten das eigene Know-how als nicht gefährdet. […] Die Folgen können für Wirtschaftsunternehmen äußerst kontraproduktiv sein.“ Viele Unternehmen sehen sich gezwungen, Kosten einzusparen, oftmals zu Lasten der Informationssicherheit. Gespart wird insbesondere bei sicherheitsrelevanten Investitionen, wie z.B. für IT, so dass umfassende Sicherheitskonzepte vernachlässigt werden.
Langfristig können für die Unternehmen große Schäden entstehen, die durch eine größere Sensibilität gegenüber der „elektronischen Spionage“ und weitreichendere Sicherungsmaßnahmen vermieden werden könnten.
Informationen zum Wirtschaftsschutz auf der Website des BfV.
St. Johns, Mykonos
Summer School on Applied Cryptographic Protocols 2010
26. September bis 1. Oktober 2010 auf Mykonos
CASED veranstaltet vom 26. September bis zum 1. Oktober 2010 erstmals die Summer School on Applied Cryptographic Protocols. Angesprochen sind Doktoranden der Gebiete (angewandte) Kryptographie und Netzwerksicherheit. Die Summer School ist ein gemeinsames Angebot von ECRYPT/MAYA WG und CASED.
CASED Experten bei European Security Round Table in Brüssel
Dennis Heinson und Steffen Schreiner informierten über Cloud Computing
Brüssel, 14. Juni 2010 – Am 8. Juni trafen sich in Brüssel Teilnehmer aus EU-Institutionen, Regierungen, Wirtschaft und Wissenschaft zu einem European Security Round Table (ESRT) mit dem Thema "Moving to the cloud: Risks and opportunities – Assessment for local entities". Für CASED sprachen die Wissenschaftler Dennis Heinson und Steffen Schreiner. Dennis Heinson, Rechtswissenschaftler der Universität Kassel, informierte die Teilnehmer über die legalen Aspekte von Cloud Computing. Steffen Schreiner stellte die Sicherheitsaspekte von Cloud Computing sowie Lösungsansätze vor. Der European Security Round Table ist eine neutrale Plattform der EU-Institutions, der NATO und anderer relevanter Akteuere. Ziel ist, die Europäische Sicherheits- und Verteidigungsthemen zu diskutieren.
Detaillierte Informationen und die Vorträge der Redner finden Sie auf der Webseite des ESRT.
The New Codebreakers
Einladung zur Feier des 80sten Geburtstages des Kryptologen David Kahn
Luxembourg, 13. Juni 2010 – Am 28. und 29. Juni findet die Veranstaltung "The new codebreakers" zu Ehren des achtzigsten Geburtstags von David Kahn statt - dem bedeutenden Schriftsteller und Historiker für die Themen Kryptographie und Geheimdienste.
Dr. Kahn ist der für diese Themen wohl weltweit berühmteste Schriftsteller. Er ist Autor des Klassikers "The Codebreakers". Das Buch ist in den sechziger Jahren erschienen und war das einzige erhältliche und lesbare Buch über die Erstellung und das Brechen von Codes und Chiffren.
Die Veranstaltung bringt zahlreiche renommierte Wissenschaftler aus dem Bereich der Kryptographie und der Geschichte der Geheimdienste. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, aber eine frühzeitige Registrierung notwendig. Eine Online-Registrierung wird bald auf der Veranstaltung möglich sein.
Luxembourg, June 28 - 29, 2010
Université du Luxembourg, Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust
Peer-to-Peer-Konzepte für Ersthelfer in Notfallsituationen
Erfolgreiche Disputation von Dirk Bradler, Leiter des CASED-Forschungsbereichs "Smart Civil Security"
Darmstadt, 7. Juni 2010 – In seiner Doktorarbeit "Peer-to-Peer Concepts for Emergency First Response " schlägt Dirk Bradler das P2P-Kommunikations-paradigma als alternativen Kommunikationsansatz für den Bereich der Katastrophenhilfe vor.
Am 2. Juni 2010 verteidigte er diesen Ansatz erfolgreich gegenüber seinem Doktorvater Prof. Dr. rer. nat. Max Mühlhäuser und Prof. Jussi Kangasharju, Ph.D.
Zusammenfassung der Doktorarbeit:
Im Falle größerer Katastrophen werden Hilfsmaßnahmen durch beschädigte oder zerstörte Kommunkationsinfrastruktur deutlich erschwert. Satellitenverbindungen sind selten verfügbar und kostspielig, dadurch tendieren Ersthelfer dazu Nachrichten mittels Boten den beteiligten Organisationen vor Ort zuzustellen.
Ein P2P-basierter Kommunikationsansatz für Ersthelfer kann die Überlastung der bestehenden Kommunikationsinfrastruktur mindern und als eigenständige Kommunikationsmethode fungieren. Es wäre keine zentrale Verwaltung notwendig, welche beschädigt oder zerstört werden könnte.
Bradler schlägt eine Aufteilung des P2P-basierten Kommunikationsansatz in vier separate Schichten vor. Die Aufgaben und Herausforderungen jeder Schicht werden identifiziert und neuartige Ansätze für die wichtigsten Herausforderungen vorgeschlagen.
Neben dem Konzept wird eine Simulationsumgebung zur Evaluation der vorgeschlagenen Methoden vorgestellt. Es wurden Robustheit, Skalierbarkeit und Effizienz der erarbeiteten Mechanismen evaluiert.
Die erhobenen Anforderungen der Ersthelfer konnten durchgehend erfüllt werden, die entwickelten Ansätze sind darüber hinaus in den relevanten Bereichen performanter als die bisher vorgeschlagenen Mechanismen.
Vom Urknall zum digitalen Wasserzeichen
Vortrag von Martin Steinebach vom IT-Kongress Zuse 2.0 als Stream
Wiesbaden, 26. Mai 2010 – Mittlerweile nutzen etwa 60 Prozent der Deutschen das Internet mit steigender Tendenz. Das Web dient daher zunehmend häufiger als Wissensquelle. Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung ist somit auch die Frage, wie sich aus der Informationsflut des Internet qualitätsvolle, vertrauenswürdige Inhalte herausfiltern lassen.
Für Unternehmen und andere Rechteinhaber bringt die allgegenwärtige Verfügbarkeit des Internets aber auch Nachteile, wenn es um den Schutz ihrer Urheberrechte geht. Digitale Wasserzeichen haben sich in den vergangenen Jahren als geeigneter Mechanismus zum Urheberrechtsschutz etabliert. Sie erlauben es, identische digitale Kopien von Werken mit einer individuellen Kennung zu versehen und ermöglichen somit eine Verknüpfung von Werk und Empfänger auch über digitale Grenzen hinweg. Aber auch über das Internet hinaus wird unsere Lebensumgebung immer mehr von Informationstechnik durchdrungen. Diese sogenannte ubiquitäre Informationsverarbeitung verwebt die Computertechnik unsichtbar mit unserem Alltag. Diese Themenkomplexe und ihre Untersuchung an hessischen Forschungseinrichtungen sind Gegenstand des zweiten Forumsteils, der um ca. 16:45 auch im Livestream angeboten wird.
Promotionspreis-IT-Sicherheit 2010 von CAST e.V. ausgeschrieben
Einsendeschluss 31. Juli 2010.
Der CAST e.V. und die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) vergeben jährlich einen Preis für eine hervorragende Leistung im Bereich der IT-Sicherheit. Die Dissertation muss in einem Themengebiet des Fachbereichs Sicherheit bzw. seiner Fachgruppen angesiedelt sein.
Der Bewerber sollte die Dissertation abgeschlossen haben oder kurz vor dem Abschluss stehen. Die Arbeit darf zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als 19 Monate abgeschlossen sein.
Die Arbeit darf bereits für andere Preise nominiert worden sein. Der Arbeit müssen folgende Unterlagen beigefügt sein:
- ein Empfehlungs-Schreiben der Referentinnen bzw. der Referenten
- eine Publikationsliste der Doktorandin bzw. des Doktoranden
- ein Curriculum Vitae
Preiswürdig sind Arbeiten, die einen Fortschritt für die IT-Sicherheit bedeuten und solche, die einen Zugewinn von Sicherheit in IT-Anwendungen ermöglichen.
Der Preis ist mit 4000,- EURO dotiert.
Einsendeschluss für den Promotionsspreis 2010
ist der 31. Juli 2010.
Die Arbeiten sind elektronisch im PDF-Dateiformat einzureichen. Neben der vollständigen Arbeit ist eine Kurzfassung von maximal 5 DIN-A4 Seiten (ebenfalls im PDF-Format) beizufügen. Beide Dokumente, sowie die beizufügenden Unterlagen (s.o.) sind fristgerecht in deutscher oder englischer Sprache einzureichen an folgende Adresse:
promotionspreis
cast-forum.de
Mitglieder der Jury:
- Peter Dencker (ETAS)
- Hubert Keller (Institut für Angewandte Informatik FZ Karlsruhe)
- Christoph Busch (Hochschule Darmstadt)
- Francesca Saglietti (Universität Erlangen-Nürnberg)
- Kai Rannenberg (J.W. Goethe-Universität Frankfurt)
- Jörg Keller (Fern-Universität Hagen)
- Mark Manulis (Technische Universität Darmstadt)
- Bernhard Witt (it.sec)
- Frank Damm (DB Systel)
- Michael Meier (Universität Dortmund)
- Jan Jürjens (Fraunhofer ISST)
- Werner Stephan (DFKI)
- Ulrich Flegel (SAP Research CEC Karlsruhe)
- Andreas Heinemann (CAST e.V.)
- Wolfgang Boehmer (CAST e.V.)
Die Jury trifft aus den Einreichungen eine Vorauswahl,
d.h. die drei Besten (Nominierten) tragen am 17. November 2010 vor.
Bei Punktgleichheit nach Begutachtung der Einreichungen
kann die Anzahl der Vortragenden erweitert werden.
Die Anwesenden Fachexperten (CAST-Mitglieder oder GI-FBSEC-Mitglieder)
wählen den einen Preisträger. (Publikumsaward)
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Studienschwerpunkt IT-Sicherheit?
Jetzt über den neuen Master informieren!
Soll ich mich auf IT-Sicherheit spezialisieren? Was bietet mir der neue Masterstudiengang an der TU Darmstadt? Was muss ich beachten? Welche Chancen habe ich mit dem spezialisierten Abschluss? Wie sieht der Campus in Darmstadt aus?
Am 4. Mai 2010 beantwortet beantwortet Studiengangkoordinator Prof. Stefan Katzenbeisser diese und weitere Fragen zum neuen Master IT-Sicherheit. Zusätzlich gibt Dr. Wolfgang Böhmer Einblick in seinen Arbeitsalltag als Berater für IT und IT-Sicherheit.
Neuer Masterstudiengang „IT Security“ an der TU Darmstadt
Einladung zur Infoveranstaltung am 4. Mai 2010
Darmstadt, 21. April 2010 – Am 4. Mai 2010 können sich Interessierte in einer Infoveranstaltung der TU Darmstadt über den neuen Masterstudiengang „IT Security“ informieren. Der Bedarf an qualifiziertem IT-Sicherheitspersonal ist groß, denn die IT-Sicherheits-branche wächst auch in der Wirtschaftskrise weiter. Die Bewerbung für das Wintersemester ist ab Mai bis zum 15. Juli möglich.
CAST-Workshop: Schutz kritischer Infrastrukturen
Darmstadt, 19. April 2010 – Der Workshop bietet Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen Gelegenheit, sich zum Thema "Schutz kritischer Infrastrukturen" auszutauschen und ermöglicht so die Entwicklung ganzheitlicher Lösungskonzepte.
20. Mai 2010, 10:00-17:15 Uhr, Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhoferstr. 5, 64283 Darmstadt
Der Erfolg unserer Wirtschaft wird maßgeblich durch die Qualität unseres Personen-, Informations- und Warenverkehrs beeinflusst.
Deutschland verfügt über ein enges und gut ausgebautes Strom- und Straßennetz, eine hohe Mobilfunkabdeckung, vielfältige Netzzugangsmöglichkeiten und ein breites Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Für Privatpersonen, Firmen und Behörden sind z.B. Flugzeug, Internet und Mobiltelefon schon lange unverzichtbarer Bestandteil des Tagesablaufs.
Aufgrund ständiger Innovationen und Erweiterungen konnte die wachsende Nachfrage nach neuen Kommunikationsmedien und Transportmöglichkeiten stets befriedigt werden. Es können z.B. eine Vielzahl an Telefonaten pro Mobilfunkzelle geführt werden, mehr Waren auf der Schiene zur Luft und der Straße transportiert werden und immer mehr Passagiere an Bahnhöfen und Flugsteigen abgefertigt werden. Allerdings kann diese optimierte und vernetzte Infrastruktur bereits durch kleinere unvorhergesehene Ereignisse empfindlich gestört werden, sei es ein Unfall, eine Umweltkatastrophe oder ein Sabotageakt. Durch wechselseitige Abhängigkeiten aller Infrastrukturen können sich lokale Ereignisse überlagern und gegenseitig verstärken und Auswirkungen auf nationaler und internationaler Ebene zur Folge haben.
Der Schutz kritischer Infrastrukturen muss neben technischen Lösungen sowohl organisatorische Konzepte als auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit als Ziel haben. Neben Wissenschaft und Forschung haben sowohl die Privatwirtschaft als auch Bund und Länder ein existenzielles Interesse an der Entwicklung innovativer Lösungsvorschläge.
Ziel dieses Workshops ist es den Informationsaustausch unter den Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen mit dem gemeinsamen Ziel "Schutz kritischer Infrastrukturen" zu fördern und dadurch die Entwicklung ganzheitlicher Lösungskonzepte zu ermöglichen.
Die aktuelle Situation und zukünftige Chancen wird der Workshop "Schutz kritischer Infrastrukturen" mit unterschiedlichen Beiträgen beleuchten. Es werden neue Forschungsergebnisse wie auch pragmatische Umsetzungen und Erfahrungen diskutiert.
Neu: Buchkapitel von CASED-Wissenschaftler Stanislav Bulygin
"Decoding and Finding the Minimum Distance with Gröbner Bases: History and New Insights"
Der Verlag World Scientific hat das Kapitel "Decoding and Finding the Minimum Distance with Gröbner Bases: History and New Insights" von Dr. Stanislav Bulygin (CASED) und Dr. Ruud Pellikaan (TU Endhoven, Netherlands) in dem Buch "Selected Topics in Information and Coding Theory", Series on Coding Theory and Cryptology - Vol. 7 veröffentlicht. Das Buch bejanddelt in 15 Kapiteln verschiedene Schwerpunkte und Praxisanwendungen aus der Information and Coding Theory.
Von der Verlagswebseite: The last few years have witnessed rapid advancements in information and coding theory research and applications. This book provides a comprehensive guide to selected topics, both ongoing and emerging, in information and coding theory. Consisting of contributions from well-known and high-profile researchers in their respective specialties, topics that are covered include source coding; channel capacity; linear complexity; code construction, existence and analysis; bounds on codes and designs; space-time coding; LDPC codes; and codes and cryptography.
All of the chapters are integrated in a manner that renders the book as a supplementary reference volume or textbook for use in both undergraduate and graduate courses on information and coding theory. As such, it will be a valuable text for students at both undergraduate and graduate levels as well as instructors, researchers, engineers, and practitioners in these fields.
3. Deutscher IT-Sicherheitspreis ausgeschrieben
Einreichungsfrist bis 6. April 2010
Zum dritten Mal schreibt die Horst Görtz Stiftung den Deutschen IT-Sicherheitspreis aus. Alle zwei Jahre würdigt die Stiftung Konzepte und Lösungen aus den Bereichen Kryptografie, System- und Netzsicherheit. Drei besonders richtungsweisende und anwendungsorientierte Einreichungen werden mit insgesamt 200.000 Euro für die weitere Forschung- und Entwicklungsarbeit prämiert.
Best Paper award bei der SPPRA 2010
Für ihre Publikation "Markov Random Fields Pre-warping to Prevent Collusion in Image Transaction Watermarking" haben die Autoren Michele Fenzi, Huajian Liu, Martin Steinebach und Roberto Caldelli den best paper award der Siebten IASTED International Conference on Signal Processing, Pattern Recognition and Applications (SPPRA 2010) erhalten. Die SSPRA hat 2010 vom 17.-19. Februar in Innsbruck, Österreich stattgefunden. Die Veröffentlichung resultiert aus einer Zusammenarbeit mit dem Department of Electronics and Telecommunications der University of Florence (Professor Roberto Caldelli). Michele Fenzi forschte während eines sechsmonatigen Internship als Austauschstudent bei CASED. Im CASED-Arbeitsbereich "Sichere Daten" arbeitete er von April bis September 2009 im Bereich "Information Rights Management".
Rückblick: COSADE 2010
Am 4. und 5. Februar hat CASED in Darmstadt erstmals die COSADE 2010 veranstaltet, den ersten internationalen Workshop zu "Constructive Side-Channel Analysis und Secure Design". Die Arbeitsgruppe CASCADE unter Leitung von Professor Werner Schindler stieß mit ihrer Idee für den Workshop auf großes Interesse: Mit fast 70 Teilnehmern war der Workshop ausgebucht. Die Teilnehmer kamen etwa zu gleichen Teilen aus Wissenschaft und Industrie, dazu einige Vertreter staatlicher Stellen. Ein besonderes Highlight waren drei Gastvorträge der international anerkannten experten Pankaj Rohatgi (Cryptographic Research, USA), Ingrid Verbauwhede (Katholieke UniversiteitLeuven, Belgium) und Stefan Mangard (Siemens, Germany). Weitere Informationen finden Sie auf http://cosade2010.cased.de.
Zusammen mit Werner Schindler war Prof. Dr. Sorin Huss aus dem CASED-Arbeitsbereich "Sichere Dinge" Co-Chair. Michael Kasper und Marc Stöttinger haben die Organisation vor Ort verantwortet. Die zweite COSADE wird 2011 ebenfalls in Darmstadt abgehalten werden.
Zertifikatskurs IT-Sicherheit: Wissenschaftliche Weiterbildung für Berufstätige ab April 2010
Darmstadt, 18. Februar 2010 – In Zusammenarbeit mit dem CAST-Forum (Competence Center for Applied Security Technology) und dem Center for Advanced Security Resarch Darmstadt (CASED) bietet die TU Darmstadt ab April 2010 wieder ihr bewährtes berufsbegleitendes Weiterbildungspaket im Bereich IT-Sicherheit an. Die Veranstaltungen finden vom 12 April bis 16. Juli 2010 wöchentlich jeden Dienstag statt.
Prof. Dr. Sorin A. Huss ist Co-Chair der SIN 2010
Darmstadt, 1. Februar 2010 – Prof. Dr. Sorin A. Huss, Leiter des CASED-Arbeitsbereichs "Sichere Dinge", ist Co-Chair der 3rd International Conference on Security of Information and Networks (SIN 2010). Die Konferenz wird vom 7. bis zum 11. September 2010 in Taganrog, Russland stattfinden. Der Tagungsband wird bei ACM Press und Digital Library veröffentlicht.
Das Strategieboard des Software-Clusters
CASED erfolgreich im Spitzencluster-Wettbewerb
Darmstadt, 26. Januar 2010 –
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Pressemitteilung des Software-Clusters
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Europas größter Softwarecluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“ gehört zu den Siegern der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Vormittag die fünf Sieger bekannt gegeben, die vom BMBF über fünf Jahre mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro gefördert werden.
Truffle Capital: Region Rhein-Main-Neckar ist das Zugpferd der europäischen Softwarebranche
- Region Rhein-Main-Neckar ist offiziell das „Silicon Valley” Europas
- Knapp über 50 Prozent des Gesamtumsatzes der hundert größten Softwareunternehmen Europas werden von Firmen in der Region Rhein-Main-Neckar erwirtschaftet
- Auf Platz 2 des Rankings steht die Region Paris und liegt damit vor London
Paris und Darmstadt, 20.01. 2010 – Truffle Capital, das führende europäische Private-Equity-Unternehmen, veröffentlichte heute die erste Ausgabe seiner Studie „Truffle 100 European Clusters", ein Ranking der 42 europäischen Regionen, die eine wichtige Rolle in der Softwarebranche spielen. Laut dieser Bewertungsliste erwirtschaften Unternehmen in der Region Rhein-Main-Neckar 50 Prozent des weltweiten Umsatzes der hundert führenden europäischen Softwareanbieter. Ausdrücklich hebt die Studie die Rolle der Region Rhein-Main-Neckar hervor und bezeichnet sie als das „Silicon Valley” Europas. Das Cluster-Ranking basiert auf den Ergebnissen des „Truffle 100 Europe“ des Jahres 2009, einer Bewertungsliste, die mit Unterstützung der europäischen Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien, Viviane Reding (Video-Interview) und in Zusammenarbeit mit dem französischen Analystenhaus CXP und der „Top 100 Research Foundation" erarbeitet wurde.
PlugMark-Projekt: Integrierte Lösung für Internet-Suche nach illegalen Kopien
Darmstadt, 17. Dezember 2009 – Das Fraunhofer-Spin-Off CoSee GmbH, Darmstadt, erhält für sein PlugMark-Projekt aus der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) einen Zuschuss von über 170.000 Euro. Im Rahmen einer Feierstunde in Wiesbaden erhielt CoSee-Gründer und -Geschäftsführer Patrick Wolf (www.cosee.biz) am 16. Dezember 2009 von Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, den entsprechenden Zuwendungsvertrag.
CASED wächst: Neues Forschungsgebiet „Smart Civil Security“
Wissenschaftler der TU Darmstadt entwickeln bei CASED Lösungen für Katastrophenschutz
Darmstadt, 8. Dezember 2009 – Das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) legt mit der Gruppe „Smart Civil Security“ den Grundstein für sein neues, finanziell eigenständiges Forschungsgebiet „Zivile Sicherheit“. Die Gruppe erforscht, wie zivile Sicherheit durch Computer unterstützt werden kann. Im Fokus stehen zwei Schwerpunkte: Konzepte der Mensch-Computer-Interaktion für Leitungs- und Koordinationsaufgaben in Stresssituationen bei Notfällen und Katastrophen sowie neue Verfahren zur automatischen Lageerfassung und -darstellung bei Rettungseinsätzen. Prof. Dr. Max Mühlhäuser (Leiter des Fachgebiets Telekooperation an der TU Darmstadt und CASED-Direktoriumsmitglied) sowie Gruppenleiter Dirk Bradler koordinieren die Arbeiten. Eine Expertengruppe plant und lenkt in dem eigens gegründeten Steering Committee „Civil Security Research“ die weitere Entwicklung des Forschungsgebiets.
CASED prominent vertreten im Präsidium der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)
Prof. Dr. Claudia Eckert ist neue Vizepräsidentin – Dr. Melanie Volkamer ins GI-Präsidium gewählt
Stefan Jähnichen, Professor an der TU Berlin und Leiter des Fraunhofer-Instituts FIRST wird für zwei weitere Jahre als GI-Präsident die Informatik vertreten. Neu gewählt wurden als Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia Eckert aus München, stellvertretende Direktorin von CASED, sowie als Vizepräsidenten Prof. Ernst Denert aus München und Prof. Dr. Oliver Günther aus Berlin.
Anlässlich seiner Wiederwahl wies Jähnichen auf die Bedeutung der Informatik für den Wirtschaftsstandort Deutschland hin: „Ein Großteil der Innovationen in unserem Land wird mittlerweile durch die Informatik getrieben. Damit Informatikforschung, -entwicklung und -anwendung auch weiterhin konkurrenzfähig bleiben, brauchen wir aber weit mehr Informatikfachleute, als derzeit ausgebildet werden.“
Neue Mitglieder im GI-Präsidium sind Prof. Dr. Andreas Butz, München, Prof. Dr. Wolfgang Karl, Karlsruhe und Dr. Melanie Volkamer, Koordinatorin des CASED-Arbeitsbereichs "Sichere Daten", Darmstadt.
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft zur Förderung der Informatik in all ihren Aspekten und Belangen. Gegründet im Jahr 1969 ist die GI mit ihren heute rund 24.500 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der GI kommen aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Lehre und Forschung.
Internationale IT-Sicherheitsforschung
CASED verstärkt Zusammenarbeit mit der renommierten taiwanesischen Akademie der Wissenschaften „Academia Sinica“ durch Kooperationsvertrag
Darmstadt, 3. Dezember 2009 – Der Fachbereich Informatik der TU Darmstadt und das taiwanesische Research Center for Information Technology Innovation (CITI) der Academia Sinica haben in Darmstadt einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ziel der Vereinbarung ist es, die gemeinsame IT-Sicherheitsforschung zwischen dem Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) und dem Taiwan Information Security Center (TWISC) zu festigen und weiter auszubauen.
Darmstädter Absolventen stark in IT-Sicherheit
CASED-Nachwuchsforscher gewinnt bei CAST-Förderpreis
Darmstadt, 20. November 2009 – In der Kategorie Bachelorarbeiten des CAST e. V. Förderpreises hat Nico Huber für seinen Beitrag zum Thema Quantencomputerresistente Kryptographieverfahren den dritten Preis erhalten. Huber forschte als Student der TU Darmstadt am Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) in einer Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sorin A. Huss. Sein Schwerpunktthema war die Analyse und hardware-basierte Optimierung des Merkle- Signaturverfahrens. Dabei konnte er die Performanz des Verfahrens um bis zu 70-fach verbessern, verglichen mit Softwarelösungen.
Der zweite Preis in der Kategorie Bachelorarbeiten ging an Malcolm Parsons als Student der TU Darmstadt am Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung IGD. In seiner Arbeit evaluierte er die Auswirkungen verschiedener Angriffstypen in mobilen Ad-hoc-Netzen.
Den ersten Platz gewann Sebastian Abt von der Hochschule Darmstadt. Seine Bachelorarbeit „A statistical approach to flow-based network attack detection“ stellt eine Methode vor, mit welcher es Internetserviceprovidern künftig leichter gelingen soll, Anomalien im Datenverkehr aufzuzeigen und somit Angriffe zu erkennen. Prof. Dr. Christoph Busch, Principal Investigator bei CASED, hat die Arbeit als Zweitgutachter geprüft.
In der Kategorie Fachinformatiker haben Tim Kuschewitz von der Emanuel-Merck-Schule und Stephan Wiesner vom Hochschulrechenzentrum der TU Darmstadt den ersten beziehungsweise zweiten Preis gewonnen.
Insgesamt kamen fünf der zehn Preisträger aus Darmstadt. Der Verein vergibt bereits zum neunten Mal Preisgelder von insgesamt 13.000 Euro in den Kategorien Master- und Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten, Fachinformatiker und Weiterbildungen.
Darmstädter Forscherin ausgezeichnet
Arbeit über Sicherheit elektronischer Wahlen gewürdigt
Darmstadt, 17. November 2009 – Die Darmstädter Informatikerin Melanie Volkamer erhält den Koblenzer Hochschulpreis für ihre Dissertation, die sich mit der IT-Sicherheit von elektronischen Wahlen beschäftigte. Volkamer forscht als Post-Doc der TU Darmstadt am Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED), einem Darmstädter Cluster für IT-Sicherheitsforschung.
DFG Forschergruppe QuaP2P: Kick-Off in Darmstadt
Darmstadt, 5. November 2009 – Nach erfolgreichen drei Jahren Forschungsarbeit wurde die DFG Forschergruppe QuaP2P „Verbesserung der Qualität von Peer-to-Peer-Systemen durch die systematische Erforschung von Qualitätsmerkmalen und deren wechselseitigen Abhängigkeiten“ im August diesen Jahres um drei weitere Jahre verlängert. Am 10.11.2009 wird die zweite Phase der DFG Forschergruppe QuaP2P feierlich begonnen. Dr. Manfred Efinger, Kanzler der TU Darmstadt, eröffnet die Feier mit dem ersten Grußwort; später folgen Kurzvorträge bevor die Veranstaltung bei einem Imbiss und Demos ausklingen wird.
Prof. Dr. Matthias Hollick
Neue CASED-Professur: Professor Dr. Matthias Hollick leitet Fachgebiet für "Sichere Mobile Netze" an der TU Darmstadt
Darmstadt, 29. Oktober 2009 –
Matthias Hollick hat Ende Oktober die LOEWE-geförderte CASED-Professur
"Sichere Mobile Netze" an der Technischen Universität Darmstadt übernommen.
Im CASED Arbeitsbereich "Sichere Dinge" ist er verantwortlich für den Bereich "Sichere Interaktion". Zudem wird Hollick sich der Förderung von Postdoktoranden widmen sowie die internationale Ausrichtung von CASED fördern und begleiten.
Kurzbiographie, Prof. Dr.-Ing. Matthias Hollick
Matthias Hollick wurde 1973 in Frankfurt am Main geboren. Er ist seit 1998 Diplomingenieur (Dipl.-Ing.) und seit 2004 Doktor (Dr.-Ing.) der Elektrotechnik und Informationstechnik verliehen durch die Technische Universität Darmstadt. Er forschte und lehrte an der Technischen Universität Darmstadt (Deutschland), an der University of Illinois at Urbana-Champaign (UILLINOIS, USA) sowie der Universidad Carlos III de Madrid (UC3M, Spanien).
Seit Oktober 2009 ist Hollick Leiter des Fachgebietes Sichere Mobile Netze (Secure Mobile Networking Lab) – SEEMOO im Fachgebiet Informatik an der Technischen Universität Darmstadt, welches dem Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) angegliedert ist.
Hollicks Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Sicherheit und Dienstgüte in Kommunikationsnetzen mit dem Schwerpunkt auf drahtlosen und mobilen Ad hoc, Mesh und Sensornetzen. Er forscht an selbstorganisierenden Mechanismen, die eine Gewährleistung der Sicherheit bei gleichzeitiger Einhaltung der für die Anwendungen benötigten Dienstgüteeigenschaften ermöglichen.
Hollick ist Mitglied von ACM und IEEE; er ist tätig als Mitherausgeber von Zeitschriften und als Mitglied in Programmkomitees einschlägiger Konferenzen. Neben anderen Aktivitäten arbeitet er als Gutachter für die Europäische Kommission und für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Seine Forschungsarbeiten wurden unter anderem gefördert von der Siemens AG Corporate Technology, den DoCoMo Eurolabs sowie verschiedener öffentlicher Geldgeber. 2005 wurde Hollick für seine Forschung mit dem Preis der Adolf-Messer-Stiftung ausgezeichnet.
Kontakt:
Arbeitsbereich "Sichere Dinge"
Prof. Dr. Matthias Hollick
Mornewegstraße 32
64293 Darmstadt
Tel.: +49 6151 16-70920
Fax: +49 6151 16-4825
E-Mail: matthias.hollick
cased.de
Beitrag von Prof. Dr. Mark Manulis bei CAST-Workshop "Datenschutz"
Darmstadt, 20. Oktober 2009 – Am 29. Oktober ist Prof. Dr. Mark Manulis vom CASED-Arbeitsbereich "Sichere Daten" eingeladenen, einen Vortrag im Rahmen des CAST-Workshops zum Thema Datenschutz zu halten. Unter dem Titel "Parameterwahl für sichere zeitgemäße Verschlüsselung" gibt er einen Überblick über die praktischen Verschlüsselungsverfahren von heute, erläutert die Grundlagen deren Sicherheit und gibt Empfehlungen für die richtige Wahl deren Sicherheitsparameter. Der Vortrag schließt mit der kurzen Vorstellung der aktuellen Forschungstrends im Bereich der Verschlüsselung, wie die Post-Quantum Kryptographie. Die Teilnahme am Workshop erfordert eine Anmeldung.
Zusammenfassung:
Kryptografie ist ein Werkzeug zum Datenschutz. Insbesondere Verschlüsselungsverfahren garantieren die Geheimhaltung der Daten und Schützen vor unberechtigtem Zugriff. Obwohl Ansätze zur perfekten Geheimhaltung der Daten schon lange bekannt sind, ist ihr Einsatz in der Praxis aufgrund technischer Schwierigkeiten äußerst selten. Stattdessen werden heute Verfahren eingesetzt, die keine theoretische sondern praktische Sicherheit bieten. Ob und wann diese Verfahren nicht mehr verwendet werden dürfen, hängt unter anderem von der Wahl der entsprechenden Sicherheitsparameter ab, welche sich den zeitlichen Anpassungen stellen müssen.
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die praktischen Verschlüsselungsverfahren von heute, erläutert die Grundlagen deren Sicherheit und gibt Empfehlungen für die richtige Wahl deren Sicherheitsparameter. Der Vortrag umfasst sowohl symmetrische (private key) Verschlüsselungsverfahren, wie 3DES und AES, als auch die asymmetrischen (public key) Verschlüsselungsverfahren, wie RSA und ElGamal (in klassischer Form und basierend auf elliptischen Kurven).
Der Vortrag schließt mit der kurzen Vorstellung der aktuellen Forschungstrends im Bereich der Verschlüsselung, wie die Post-Quantum Kryptographie.
DFG Schwerpunktprogramm: Forscher diskutieren erste Projektideen
Programmkoordinator: Prof. Dr. Heiko Mantel, TU Darmstadt
Darmstadt, 1. Oktober 2009 – Am 1. und 2. Oktober 2009 treffen sich Wissenschaftler, die am DFG Schwerpunktprogramm „Zuverlässig sichere Softwaresysteme“ interessiert sind, zu einem Workshop an der TU Darmstadt. Der Workshop soll Orientierung bieten sowie die Möglichkeit, institutsübergreifende Kooperationen anzustoßen.
Die Teilnehmer werden sich bei dem Treffen bereits über erste Projektideen austauschen. Die Teilnahme an dem Workshop wurde empfohlen, ist aber keine Voraussetzung für die Antragsstellung.
Die DFG hatte Mitte August 2009 die Ausschreibung zum Schwerpunktprogramm veröffentlicht. Anträge für die erste Förderperiode müssen bis zum 15. März 2010 eingereicht werden. Die Ausschreibung und die Webseiten der DFG geben inhaltliche und formale Richtlinien für die Antragsstellung.
- DFG Call for project proposals
- Website des Schwerpunktprogramms “Reliably Secure Software Systems – RS3”
Prof. Dr. Werner Schindler mit Best Paper Award ausgezeichnet
Darmstadt, 28. September 2009 – Die Autoren Thomas Finke, Max Gebhardt und Werner Schindler erhielten auf der CHES 2009 einen von drei Best Paper Awards für Ihren Aufsatz „A New Side-Channel Attack on RSA Prime Generation“. Zur CHES 2009 haben Autoren aus 29 Ländern insgesamt 148 Aufsätze eingereicht, von denen 29 angenommen wurden. In diesem Jahr wurden drei Aufsätze mit (gleichrangigen) Best Paper Awards ausgezeichnet. Schindler ist Principal Investigator im CASED-Arbeitsbereich "Sichere Dinge" und Professor an der TU Darmstadt. Alle drei Autoren sind Mitarbeiter des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.
Kongruenzen, von Börje Müller
Kunst bei CASED
Fotoausstellung am 23. September 2009
Darmstadt, 17. September 2009 – Am Mittwoch, den 23. September 2009, lädt das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) ein zur Vernissage des Fotografen Börje Müller.
Software-Cluster nimmt Fahrt auf
Land übergibt Fördermittelbescheid bei der IHK / Finanzierung der Cluster-Entwicklung in der Region für drei Jahre gesichert
Darmstadt, 17. September 2009 – Darmstadt, 17.09.2009 - Das Software-Cluster Rhein Main Neckar der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar, der Technischen Universität (TU) Darmstadt und Unternehmenspartnern steht für die kommenden Jahre finanziell auf sicheren Füßen: Die Sprecher des Software-Clusters, Prof. Dr. Johannes Buchmann von der TU Darmstadt und Dr. Roland Lentz von der IHK Darmstadt, haben am Donnerstag, 17. September 2009, einen Zuwendungsbescheid des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung über 345.000 Euro entgegen genommen. Steffen Saebisch (FDP), Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, überreichte den Bescheid.
Sichere Verschlüsselung für elektronische Ausweise
Forscher von CASED und BSI beweisen Sicherheit des PACE-Verfahrens
Darmstadt/Bonn, 20. August 2009 – Im zukünftigen elektronischen Personalausweis soll die Kommunikation zwischen Ausweis und Lesegeräten unter anderem durch das Verschlüsselungsverfahren „Password-Authentication-Connection-Establishment (PACE)“ abgesichert werden. Die Forschergruppe von Marc Fischlin am Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) bewies nun in Zusammenarbeit mit den Experten Jens Bender und Dennis Kügler vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass PACE aus kryptographischer Sicht das bestmögliche Sicherheitsniveau bietet. Die Ergebnisse werden im September bei der internationalen Tagung Information Security Conference 2009 in Pisa vorgestellt.
Prof. Dr. Sorin A. Huss hält Keynote bei SIN 2009
Darmstadt, 15. August 2009 – Prof. Dr. Sorin A. Huss, Leiter des CASED-Arbeitsbereichs "Sichere Dinge", ist als einer der Hauptredner zur 2nd International Conference on Security of Information and Networks (SIN 2009) eingeladen. Seine Keynote hat den Titel "Embedded Systems for IT Security Applications: Properties and Design Considerations". Die Konferenz steht dieses Jahr unter dem Motto "Intelligent Systems for Information Assurance, Security, and Public Policy in the Age of e-Euphoriatakes" und wird vom 6. bis zum 10 Oktober 2009 in Famagusta, Nord Zypern stattfinden.
Aktuelle Ausschreibung: DFG Schwerpunktprogramm "Zuverlässig sichere Softwaresysteme"
Programmkoordinator: Prof. Dr. Heiko Mantel, TU Darmstadt
Darmstadt, 10. August 2009 – Die DFG hat die Ausschreibung zum Schwerpunktprogramm "Zuverlässig sichere Softwaresysteme" veröffentlicht. Die Ausschreibung und die Webseiten der DFG geben inhaltliche und formale Richtlinien für die Antragsstellung. Anträge für die erste Förderperiode müssen bis zum 15. März 2010 eingereicht werden.
Vom 1.-2. Oktober 2009 ist ein Vorbereitungsworkshop in Darmstadt geplant. Der Workshop soll interessierten Wissenschaftlern Orientierung bieten sowie die Möglichkeit, institutsübergreifende Kooperationen anzustoßen. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer erste Projektideen für den Workshop vorbereiten. Ausgewählte Wissenschaftler, die bereits ihr Interesse angekündigt haben, werden direkt eingeladen. Darüber hinaus steht eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung; eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme an dem Workshop wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung für die Antragsstellung.
Familienausflug zu Fraunhofer: Gewichtige Innovationen in Darmstadt
Darmstadt, 6. August 2009 – Im Rahmen der Jubiläumskampagne „Fraunhofer – good2know“ kommt der Fraunhofer-Truck vom 14. bis 16. August nach Darmstadt auf das Gelände des Fraunhofer SIT in der Rheinstraße. Er ist vollgepackt mit spannenden Entwicklungen und ein Erlebnis für die ganze Familie.
Seit dem 26. März fährt der Fraunhofer-Truck quer durch Deutschland. Vom 14. bis 16. August ist er auf Einladung der hessischen Fraunhofer-Institute auch in Darmstadt zu Gast.
Am Freitag, den 14. August um 11 Uhr, wird der Fraunhofer-Truck von Stadtrat Dieter Wenzel auf dem Parkplatz des Fraunhofer SIT (Rheinstraße 75, 64295 Darmstadt) willkommen geheißen. Anschließend folgt ein Rundgang für Vertreter der Stadt, der Fraunhofer-Institute und der Presse. Danach ist der Truck für die Öffentlichkeit freigegeben. Öffnungszeiten sind Freitag (14.08.) von 12 bis 18, sowie Samstag (15.08.) und Sonntag (16.08.) von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Möglichkeiten zum Imbisskauf bestehen. Schulklassen und andere Besuchergruppen werden gebeten, sich bis zum 13.08. unter 06151-869-213 oder E-Mail senden anzumelden.
Den vollständigen Artikel und weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Fraunhofer SIT.
Elektronische Wahlen in Theorie und Praxis – Anforderungen und Evaluation
Dissertation von Dr. Melanie Volkamer im Springer Verlag veröffentlicht - Evaluation of Electronic Voting: Requirements and Evaluation Procedures to Support Responsible Election Authorities
Darmstadt, 5. August 2009 – Welche Voraussetzungen müssen elektronische Wahlen erfüllen, damit sie vertrauenswürdig und sicher sind? Volkamer bespricht diese Fragestellung in vier Kapiteln und berücksichtigt dabei neben informatischen Gesichtspunkten auch die juristischen, sozialen und politischen Aspekte.
Die ersten beiden Kapitel behandeln die Grundlagen und Voraussetzungen elektronischer Wahlen. In den folgenden Kapiteln erläutert die Autorin Möglichkeiten der Evaluation und Anwendungen anhand existierender elektronischer Wahlsysteme.
In Abstimmung mit der Gesellschaft für Informatik hat Volkamer das „Schutzprofil für Basissatz von Sicherheitsanforderungen für Online-Wahlprodukte“ definiert, das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie zertifiziert wurde. Das Buch richtet sich nicht nur an Entwickler von elektronischen Wahlsystemen sondern auch an Juristen, potentielle Anwender und Wähler sowie Politiker, die sich mit der Einführung elektronischer Wahlsysteme beschäftigen.
- Taschenbuch: 248 Seiten
- Verlag: Springer, Berlin; Auflage: 1 (Juni 2009)
- Sprache: Englisch
- ISBN-10: 3642016618
- ISBN-13: 978-3642016615
- Springer-Link
IT-Sicherheitsstandort Darmstadt
CASED und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik besiegeln Zusammenarbeit mit Kooperationsvertrag
Darmstadt, 5. Juni 2009 – Die TU Darmstadt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben zur Intensivierung ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Umgesetzt wird die Kooperation im Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Lehre.
IT-Sicherheit in der deutschen Gesellschaft erhöhen
CASED-Wissenschaftler und Experten des BSI werden gemeinsam Forschungsprojekte bearbeiten, um die IT-Sicherheit in der deutschen Gesellschaft zu erhöhen. Die TU Darmstadt und das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT arbeiten bereits erfolgreich mit dem BSI zusammen, beispielsweise bei der Entwicklung des elektronischen Personalausweises.
IT-Sicherheit: Dialog fördern
Erster ISPRAT-Wissenschaftstag bei CASED in Darmstadt
Darmstadt, 5. Juni 2009 – Am heutigen Donnerstag, 25. Juni 2009, haben sich die Mitglieder der Forschungsgemeinschaft für Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht Administration und Technologie (ISPRAT) zum ersten ISPRAT-Wissenschaftstag bei CASED-Center for Advanced Security Research Darm-stadt getroffen. Das Zusammentreffen der ISPRAT-Mitglieder sollte den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung fördern und den von ISPRAT geförderten Wissenschaftlern Gelegenheit geben, ihre Projekte der Forschungsgemeinschaft vorzustellen.
Prof. Dr. Renato Renner, ETH Zürich
Schutz vor quantenmechanischen Angriffen
CASED Distinguished Lecture Series an der TU Darmstadt
Darmstadt, 3. Juni 2009 – Am Donnerstag, den 4. Juni 2009 hält Prof. Dr. Renato Renner vom Institut für theoretische Physik der ETH Zürich im Rahmen der CASED Distinguished Lectures den Vortrag „Security against Quantum Mechanical Adversaries“. Der Vortrag findet von 16.15 bis 17.45 Uhr in Raum C110 des Piloty-Gebäudes (S2|02), Hochschulstraße 10, statt.
Neues DFG Schwerpunktprogramm
Darmstadt, 27. April 2009 – Die Deutsche Forschungsgesellschaft hat das Schwerpunktprogramm "Zuverlässig sichere Softwaresysteme" eingerichtet. Das Programm wird von Prof. Dr. Heiko Mantel koordiniert und startet im Jahr 2010. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Schwerpunktprogramms.
Girl's Day bei CASED - Sicherheit im Internet
Darmstadt, 23. April 2009 – Informatik für Mädchen? Aber sicher! Was man als Informatikerin alles machen kann und warum Informatik-Berufe gerade für Frauen so interessant sind, das ist am 23. April Thema bei CASED.
Vier Schülerinnen haben die Gelegenheit des Girl's Day 2009 genutzt und erlebten das Arbeitsumfeld von Wissenschaftlern im Bereich IT-Sicherheit.
Als alle Fragen rund um die Informatik geklärt waren, konnten die Mädchen selbst ausprobieren, wie sie sich sicher im Internet bewegen. Der besten Freundin schnell noch eine E-Mail zu schreiben oder mit Freunden im Netz zu chatten ist heute ganz normal.
Aber kaum jemand weiß, dass dabei jeder leicht mitlesen oder sich sogar als jemand anderes ausgeben kann. Bei CASED lernten die Schülerinnen deshalb gleich, worauf sie achten müssen und wie sie sich als Informatikerin für mehr Sicherheit im Internet einsetzen könnten.
Mehr Informationen zum Girl's Day 2009 an der TU Darmstadt.
Internetauftritt des Girl's Day 2009
Prof. Dr. Harald Baier
Dr. Harald Baier übernimmt CASED-Professur „Internetsicherheit“ an der Hochschule Darmstadt
Darmstadt, 1. April 2009 – Professor Dr. Harald Baier übernimmt zum 1. April 2009 die erste LOEWE-geförderte CASED-Professur „Internet-Sicherheit“ an der Hochschule Darmstadt. Er wird für den CASED-Bereich „Sichere Dienste“ Forschungsprojekte initiieren und den Wissenstransfer koordinieren. Zu seinen Aufgaben zählt außerdem die Betreuung von Stipendiaten und kooperativen Promotionen.
Dabei konzentriert Professor Baier sich auf die folgenden Forschungsschwerpunkte:
- Kryptographie mittels elliptischer Kurven und deren Anwendungen
- Sicherheitsinfrastrukturen, insbesondere Public Key Infrastrukturen
- Sicherheitsprotokolle
- Benutzbarkeit von Sicherheitsprodukten
- Malware und Botnetze
Kurzlebenslauf
- Studium Mathematik und Physik an der Universität Würzburg
- Promotionsstudium an der TU Darmstadt und parallele Tätigkeit für Deutsche Bank AG
- Juli 2002 - August 2004: Geschäftsführer des Darmstädter Zentrums für IT-Sicherheit
- September 2004 - März 2009: Professor an der FH Bingen
- Seit April 2009: Professor für Internet-Sicherheit an der Hochschule Darmstadt
Kontakt:
Arbeitsbereich "Sichere Dienste"
Prof. Dr. Harald Baier
Mornewegstraße 32
64293 Darmstadt
Tel.: +49 6151 16-70488
Fax: +49 6151 16-4825
E-Mail: harald.baier
cased.de
CeBIT 2009: Die TU Darmstadt ist dabei. Foto: Deutsche Messe Hannover
TU Darmstadt präsentiert Anwendungsprojekte auf der CeBIT 2009
Darmstadt, 26. Februar 2009 – Im November 2010 wird in Deutschland der elektronische Personalausweis eingeführt. Die TU Darmstadt ist mit dem Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) an der Entwicklung des elektronischen Personalausweises beteiligt. Auf den CeBIT 2009 vom 3. bis 8. März in Hannover wird die TU Darmstadt zwei Forschungsprojekte präsentieren.
IT-Sicherheitsforschung mit weltweiter Ausstrahlung
CASED - Center for Advanced Security Research Darmstadt eröffnet
Darmstadt, 6. Februar 2009 – Mit dem neuen Forschungszentrum CASED bündeln die Technische Universität Darmstadt, das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) und die Hochschule Darmstadt ihre Kompetenzen im Bereich IT–Sicherheit: In einer einzigartigen Kooperation werden Informatiker, Mathematiker, Ingenieure, Physiker, Juristen und Betriebswirte, Forschungszentren und Industriepartner gemeinsam innovative Sicherheitslösungen erforschen, prototypisch entwickeln und in die wirtschaftliche Verwertung bringen.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Johannes Buchmann, Direktor CASED und Prof. Dr. Claudia Eckert, stellvertretende Direktorin CASED stellen bei der Eroeffnungsfeier am 6. Februar 2009 das Center for Advanced Security Research Darmstadt vor.
Im ersten halben Jahr hat CASED ein starkes Fundament geschaffen: Über 30 Expertinnen und Experten engagieren sich bereits in Forschung und Administration. CASED wird im Laufe der nächsten Jahre rund 60 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Das Land Hessen fördert CASED im Rahmen seiner Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE).
Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann wies darauf hin, dass das Land für CASED bis 2010 knapp 12,9 Millionen Euro bewilligt habe. Weitere knapp 2,9 Millionen Euro seien für 2011 bereits in Aussicht gestellt. Außerdem werde das Fraunhofer-Institut SIT im Zusammenhang mit dem CASED-Zentrum baulich erweitert, um hochmodern ausgestattete Räumlichkeiten für die CASED-Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Die Kosten dafür bezifferte sie mit rund 18,2 Millionen Euro, die je zur Hälfte vom Land Hessen und der Fraunhofer-Gesellschaft getragen würden.
„Ich freue mich sehr, dass die Fraunhofer-Gesellschaft zugesagt hat, diese in Darmstadt im Rahmen von LOEWE geförderten Forschungsaktivitäten im Bereich der IT-Sicherheit zu unterstützen und mit Blick auf die Erweiterung des Fraunhofer-Institut SIT zu verstetigen“, sagte Ministerin Kühne–Hörmann. „Auch die Hochschulen engagieren sich, nicht zuletzt finanziell, in hohem Maße für dieses Zentrum. CASED bedeutet strukturelle Weiterentwicklungen bei der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt, die zur zusätzlichen Profilbildung der Hochschulen in Forschung und Lehre erheblich beitragen werden“, so die Ministerin weiter.
Prof. Johannes Buchmann, Direktor von CASED und Leiter der Arbeitsgruppe für Kryptographie und Computeralgebra am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt, erklärte: „Für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen wird IT-Sicherheit immer wichtiger. Aktuelle Bedrohungen wie der Verlust sensibler Daten oder die Angriffe auf drahtlose Telefone zeigen, dass IT–Sicherheit ein wichtiges Thema in allen Branchen ist. Viele Unternehmen haben das bereits erkannt und dementsprechend groß ist das Interesse der Wirtschaft an neuen Lösungen und Dienstleistungen in diesem Bereich“.
Prof. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und stellvertretende Direktorin von CASED, betonte zu den Forschungszielen: „Die Nutzung von digitalen Systemen für den Behördenverkehr oder in der Krankenbehandlung wird in Zukunft sehr stark zunehmen, daher ist der verantwortungsvolle Umgang mit Informationstechnologie für Gesellschaft und Staat von hoher Bedeutung. Es gilt, elektronische Informationen vor fremdem Zugriff zu schützen und den sicheren Umgang mit vertraulichen Daten zu garantieren. Dafür bauen die Darmstädter Wissenschaftler auf Kooperationen mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.“ Claudia Eckert zeigte sich überzeugt: „Mit der gebündelten Kompetenz von CASED können wir erfolgreich den Bogen von breiter Grundlagenforschung bis hin zu High-Tech-Anwendungen für den Markt von morgen spannen“.
Zu CASED gehört unter anderem ein Anwendungslabor, in dem Unternehmen Funktionalität und IT–Sicherheit von komplexen Softwaresystemen und Geräten testen und verbessern können. Für den IT–Sicherheitsspezialisten Johannes Buchmann ein Novum: „Ein IT–Sicherheitsforschungszentrum mit praktischen Test- und Demonstrationsmöglichkeiten gibt es in Deutschland in dieser Form bisher nicht“. Auch in der Ausbildung geht das LOEWE-Zentrum neue Wege: So profitieren Studierende in der Graduiertenschule von der engen Vernetzung zwischen Forschung und Praxis und einer optimalen Ausbildungsbetreuung.
Die Themen im CASED–Sicherheitszentrum reichen von der Entwicklung von Sicherheitslösungen für persönliche Daten – etwa für den sicheren Zahlungsverkehr, für die vertrauenswürdige Umsetzung von Dienstleistungen im Internet der Zukunft bis hin zu manipulationssicheren Soft- und Hardware-Komponenten in eingebetteten Systemen von Auto, Flugzeug, Produktionsanlagen oder medizinischen Geräten. Eine Reihe namhafter Firmen wie die Lufthansa Systems, die Software AG oder SAP haben bereits ihr Interesse am LOEWE-Zentrum bekundet. Aber auch Organisationen wie die Horst-Görtz-Stiftung und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben ihre Unterstützung zugesagt.
v.l.n.r.: Prof. Dr. Johannes Buchmann, Direktor CASED und Prof. Dr. Claudia Eckert, stellvertretende Direktorin CASED stellen bei der Eroeffnungsfeier am 6. Februar 2009 das Center for Advanced Security Research Darmstadt vor.
IT-Sicherheitsforschung mit weltweiter Ausstrahlung CASED - Center for Advanced Security Research Darmstadt eröffnet
Darmstadt, 6. Februar 2009 – Mit dem neuen Forschungszentrum CASED bündeln die Technische Universität Darmstadt, das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) und die Hochschule Darmstadt ihre Kompetenzen im Bereich IT–Sicherheit: In einer einzigartigen Kooperation werden Informatiker, Mathematiker, Ingenieure, Physiker, Juristen und Betriebswirte, Forschungszentren und Industriepartner gemeinsam innovative Sicherheitslösungen erforschen, prototypisch entwickeln und in die wirtschaftliche Verwertung bringen.
Sicherheitslücken bei schnurlosen DECT- Telefonen entdeckt
Darmstadt, 29. Dezember 2008 – Interview mit Prof. Dr. Johannes Buchmann, Direktor von CASED und Leiter der Arbeitsgruppe für Kryptographie und Computeralgebra am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt
Hintergrund
Am Montag, 29.12.2008 hat eine Gruppe von Wissenschaftlern Sicherheitslücken bei der Anwendung des meistgenutzten Funkstandards für schnurlose Telefone, genannt DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunication), bekannt gegeben. Über diesen Standard erfolgt der Datenaustausch zwischen Basisstation und Mobilteilen jedes DECT-Telefons. Die entdeckten Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, Datenverkehr fremder DECT-Netze abzuhören, umzuleiten oder Netze für eigene Zwecke zu missbrauchen. Handys und öffentliche Mobilfunknetze sind hiervon nicht betroffen.
Welche Bedeutung haben die entdeckten Sicherheitslücken und wer ist betroffen?
DECT ist ein qualitativ guter Funkstandard, dessen Sicherheitsaspekte bisher nicht im Vordergrund standen. Auch die jetzt entdeckten Schwachstellen entstehen hauptsächlich, weil die im Standard vorgesehenen Schutzmechanismen in vielen Geräten nicht vollständig umgesetzt wurden. Die von Erik Tews, derzeit Mitarbeiter meiner Arbeitsgruppe, in Zusammenarbeit mit weiteren Wissenschaftlern entdeckten Sicherheitslücken sind daher trotz der fachlich beachtlichen Leistung nicht allzu überraschend.
Problematisch ist in diesem Zusammenhang zum einen die weite Verbreitung des Standards. Allein in Deutschland sind grob geschätzt 30.000.000 DECT-Basisstationen in Gebrauch. Sowohl Unternehmen als auch private Haushalte sind betroffen.
Das zweite Problem ist, dass die meisten Geräte nicht einfach nachträglich über kurzfristig entwickelte Software-Updates geschützt werden können. Technisch ist diese Möglichkeit in der Regel nicht vorgesehen. Es bleibt also nur der Austausch aller unsicheren Geräte, beispielsweise gegen Schnur-Telefone. Für ein Unternehmen mit mehreren Hundert Basisstationen ist dies eine nicht zu unterschätzende finanzielle und logistische Belastung.
Ein ungeschütztes DECT-Netz kann jedoch ebenfalls erhebliche direkte und indirekte Kosten verursachen, wenn es zu einem Angriff kommt. Die erforderlichen Kosten und der Aufwand für einen Angriff sind sehr gering. Aus diesem Grund ist es wichtig, frühzeitig auf vorhandene Schwachstellen hinzuweisen. Nur so können sich Nutzer eines betroffenen Systems sofort vor Angriffen schützen. Hielte man hingegen die Information zurück, könnten gut informierte Angreifer die Sicherheitslücken in aller Stille ausnutzen.
CASED beteiligt sich aber in keiner Weise an der Entwicklung oder Verbreitung von Soft- oder Hardware, die eine Manipulation bestehender Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt. Unser Ziel ist es, durch anwendungsorientierte Forschung die IT-Sicherheit zu erhöhen.
Herr Tews und seine Kollegen der Bauhaus-Universität in Weimar, der Uni Luxemburg und des Chaos Computer Clubs (CCC) haben eine Software entwickelt und diese im Rahmen des CCC-Kongresses veröffentlicht. Einer der Gründe: Momentan können Verbraucher nur mit dieser Software feststellen, ob ein DECT-Telefon verschlüsselt oder nicht.
Wenn das Gerät nicht verschlüsselt, können Gespräche leicht abgehört werden. Diese Sicherheitslücke ist allerdings schon lange bekannt. Personen, die die Schwachstellen von DECT-Telefonen ausnutzen wollen, war das Abhören demnach schon vor der Veröffentlichung möglich. Durch die Informationen und Software der Forschergruppe sind jetzt auch Verbraucher informiert und können reagieren.
Geräte, bei denen die Hersteller die vom Standard vorgesehene Verschlüsselung aktiviert haben, können auch mit dem Programm nicht abgehört werden. Eine Software, die das Abhören verschlüsselter Gespräche ermöglicht, werden die Informatiker nach eigener Aussage nicht veröffentlichen.
Sind diese Probleme DECT-spezifisch und damit Einzelfälle?
Nein, natürlich nicht. Bei der enormen Entwicklungsgeschwindigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologie wächst der Bedarf an adäquaten Sicherheitslösungen dramatisch. Für mich bestätigt diese Entdeckung, dass die Einrichtung von CASED (Center for Advanced Security Research Darmstadt) im Rahmen der hessischen „Exzelleninitiative“ LOEWE richtig und wichtig ist.
CASED hat sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit in der Informations-und Kommunikationstechnologie deutlich zu erhöhen. Hierfür betreibt CASED in Kooperation mit internationalen Forschungszentren einerseits die nötige Grundlagenforschung. In Zusammenarbeit mit Unternehmen und Behörden entwickelt CASED andererseits bedarfsgerechte Lösungen für die Sicherheit von Daten, Diensten und Dingen, zum Beispiel in den Bereichen E-Health und Mobilität.
Wieso suchen Wissenschaftler Schwachstellen etablierter IT-Standards?
In der Kryptologie, meinem Forschungsgebiet, beschäftigen wir uns mit der Entwicklung technischer Verfahren, die Informationssicherheit gewährleisten. Ein Beispiel sind Verschlüsselungsverfahren und elektronische Signaturen.
Dazu müssen wir einerseits Kryptoanalyse betreiben, also die Sicherheit existierender Verfahren auf Herz und Nieren prüfen und ihre Schwachstellen aufdecken. Das schützt Anwender vor den potentiell fatalen Folgen unentdeckter Schwächen. Außerdem ermöglicht es uns zu verstehen, wie sichere Verfahren konstruiert werden müssen. Genau das war auch die Motivation von Erik Tews und seinen Kollegen im Falle von DECT. Andererseits betreiben wir Kryptographie. Das heißt, wir konstruieren neue, sichere Verfahren, analysieren ihre Sicherheit und stellen sie Anwendern zum Beispiel in der Software-Bibliothek Flexiprovider zur Verfügung.
Wenn wir bei Forschungsprojekten Schwachstellen in verbreiteten Sicherheitsverfahren entdecken, geben wir dies natürlich bekannt. Wie bereits erwähnt, kann nur so verhindert werden, dass Angreifer die Sicherheitslücken heimlich ausnutzen. Das wollen wir nach Möglichkeit verhindern. Aus diesem Grund wird CASED auch keine Ergebnisse oder Entwicklungen veröffentlichen, die einen Angriff technisch ermöglichen oder vereinfachen.
In CASED befindet sich gerade eine eigene Kryptographie-Arbeitsgruppe im Aufbau. Die Gruppe wird langfristig sichere kryptographische Verfahren entwickeln und individuelle Lösungen für spezifische Sicherheitsansprüche erarbeiten, insbesondere für CASED-Projekte.
Welche Vorteile hat eine Kooperation mit CASED für Forschungsinstitute und Unternehmen?
Die internationale Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Industriepartnern ist charakteristisch für CASED.
Hochschulen und Institute können durch eine Kooperation mit unserem Zentrum ihr Netzwerk in Wissenschaft und Industrie ausbauen und Synergien mit den CASED-Arbeitsbereichen nutzen. Dabei profitieren Wissenschaftler von den in CASED gebündelten Kompetenzen der TU Darmstadt, des Fraunhofer Institut SIT und der Hochschule Darmstadt. Während eines Gastaufenthalts können sie sich mit anderen, internationalen Top-Wissenschaftlern austauschen sowie die moderne Ausstattung und Infrastruktur der Arbeitsbereiche nutzen. Auch die entstehende CASED-Graduiertenschule mit Schwerpunkt IT-Security bietet zukünftig attraktive Möglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler.
Unternehmen wiederum finden in CASED einen kompetenten Partner im Bereich IT-Security. Sie profitieren von der in CASED gebündelten Expertise sowie unseren internationalen Kooperationen. Die gemeinsame Entwicklung - von den theoretischen Grundlagen bis hin zu anwendungsorientierten Sicherheitslösungen - steht dabei im Vordergrund. Die Graduiertenschule von CASED bietet außerdem eine gute Möglichkeit, frühzeitig Kontakt zu qualifiziertem Nachwuchs aufzubauen und eigene Themenimpulse zu geben.
Forscher der TU Darmstadt warnen vor Sicherheitslücke bei Schnurlos-Telefonen
Darmstadt, 29. Dezember 2008 – Forscher der TU-Darmstadt haben in Kooperation mit der Bauhaus-Universität in Weimar, der Uni Luxemburg und dem Chaos Computer Club Sicherheitslücken bei Schnurlos-Telefonen entdeckt. Betroffen sind Telefone, die den weltweit meistgenutzten Standard für schnurlose Telefonie DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunication) verwenden.
Nationaler IT-Gipfel kommt nach Darmstadt / CASED präsentiert sich mit dem CAMPUS-Pilot für den elektronischen Personalausweis
Darmstadt, 20. November 2008 – Der dritte Nationale IT-Gipfel findet am 20. November 2008 in Darmstadt statt. Im Wissenschafts- und Kongresszentrum „darmstadtium“ treffen Vertreter der deutschen Informations- und Telekommunikationstechnik mit hochrangigen Politikern und Wissenschaftlern zusammen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird teilnehmen. Seit 2006 jährlich ausgerichtet, befasst sich der nationale IT-Gipfel mit der Frage, wie die Bundesrepublik Deutschland als IT-Standort gestärkt werden kann.
zur vollständigen Meldung >>
Infofilm zum E-Personalausweis (05.53 min.) >>
ZDF Mittagsmagazin berichtet zum E-Personalausweis, 20.11.2008 >>
Exzellenz bringt Darmstadt nach vorne
Darmstadt, 7. November 2008 – Feierstunde zur Übergabe der LOEWE-Förderung für CASED / Ministerin Lautenschläger: IT-Sicherheit wichtig für Gesellschaft und Wirtschaft
In einer Feierstunde am vergangenen Freitag, den 7. November wurde der Bewilligungsbescheid für die zugesagte Förderung des Landes Hessen im Rahmen des LOEWE-Programms von der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Silke Lautenschläger, übergeben. Als Leitungsteam des neuen IT-Sicherheitszentrums nahmen Prof. Claudia Eckert vom Fraunhofer SIT und Prof. Johannes Buchmann von der TU Darmstadt die entsprechenden Urkunden entgegen.
„Das Thema IT-Sicherheit ist für die Gesellschaft und Wirtschaft von großer Bedeutung“ erklärte Silke Lautenschläger in ihrer Rede und lobte vor allem das Ziel des neuen Sicherheitszentrums „Forschung und Praxis zusammen zu bringen“: „Das Besondere an CASED ist die Übersetzung der Dinge in die Unternehmen hinein“ betonte die Ministerin und will mit der „zielgenauen Förderung“ der Landesregierung nicht nur Institutionen fördern und neue entstehen lassen, sondern auch nachhaltig den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern, - ein Ziel das CASED mit dem besonderen Konzept der Graduiertenschule erfülle.
Mit dem neuen Standort des IT-Sicherheitszentrums CASED will Prof. Claudia Eckert „den Standort Darmstadt für die wissenschaftliche Welt herausstellen“, aber auch „eng mit anderen wissenschaftlichen Institutionen kooperieren“. Zentrale Fragestellungen der Zukunft würden mit CASED bearbeitet, so etwa die Sicherheit von Daten im Gesundheitsbereich, für den Zahlungsverkehr oder für integrierte Systeme in Fahrzeugen, erklärte die Sicherheitsspezialistin Eckert. Hierfür besitzt CASED ein umfangreiches Anwendungslabor, in dem kooperierende Partner aus Wirtschaft, Politik und Soziales innovative Hard- und Software neu entwickeln oder bestehende Produkte testen und verbessern können.
„IT-Sicherheit ist der Wegbereiter zu vielen erfolgreichen Wirtschaftsanwendungen“ davon ist auch der Informatikprofessor Buchmann überzeugt. Mit seiner immensen Kapazität soll CASED künftig „den Bogen von breiter Grundlagenforschung bis hin zu High-Tech-Anwendungen für den Markt von Morgen“ spannen. Entsprechend groß ist bereits das Interesse an dem Zentrum und seinem Angebot: Lufthansa Systems, die Software AG, SAP und andere große Unternehmen haben bereits Kooperationsabsichten geäußert. Auch gemeinsame Projekte etwa mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind in Planung.
Staatsministerin Lautenschläger wies auch auf strukturelle Veränderungen durch CASED bei der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt hin: So sollen unter anderem fünf neue Professuren eingerichtet werden, drei davon finanziert mit LOEWE-Mitteln. „Die beiden Hochschulen haben zugesagt, dass Professuren grundsätzlich nach Auslaufen der Landesförderung weiterfinanziert werden. Das ist ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Landesinitiative LOEWE“, fügte die Ministerin hinzu.
Im Rahmen der ersten LOEWE-Förderrunde unterstützt die Landesregierung das LOEWE-Zentrum CASED mit 12,9 Millionen Euro bis Ende 2010. Dieser Betrag ist der höchste, den eine hessische Landesregierung bisher zur Förderung einer Forschungseinrichtung im Land zur Verfügung gestellt hat.

v.l.n.r. Prof. Claudia Eckert (Fraunhofer SIT), Prof. Gerhard Knorz (HDA), Silke Lautenschläger (HMWK), TU-Vizepräsident Prof. Reiner Anderl, Prof. Johannes Buchmann (TUD)
TU erfolgreich bei LOEWE-Excellenz Förderung
Darmstadt, 5. November 2008 – Am kommenden Freitag, den 7. November wird der Bewilligungsbescheid für die Hessische Excellenzförderung von Ministerin Silke Lautenschläger feierlich übergeben. Zeitgleich fällt der Startschuss für das neue Sicherheitszentrum CASED.
TU-Forscher für zukunftssicheres Signaturverfahren ausgezeichnet
Darmstadt, 24. Oktober 2008 –
Buchmann und Dahmen erolgreich beim Deutschen Preis für IT-Sicherheit
Prof. Dr. Johannes Buchmann und Erik Dahmen vom Fachgebiet Theoretische Informatik der TU Darmstadt sind heute, 24. Oktober 2008, in Darmstadt mit dem dem zweiten Preis des Deutschen IT-Sicherheitspreises ausgezeichnet worden. Mit dem Preis verbunden ist eine Dotierung von 60.000 Euro.










